30. April 2019

#verlagebesuchen: Tag der Offenen Tür & Lesung im Erzählverlag

Bei der Aktion #verlagebesuchen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels öffnen Verlage in Deutschland und der Schweiz anlässlich des Welttags des Buches ihre Türen. Insgesamt 104 Verlagshäuser und verlagsnahe Unternehmen geben vom 3. bis 12 Mai 2019 Einblick in ihre Arbeit – mehr Verlage als je zuvor. Zum ersten Mal bietet auch der Erzählverlag aus Zehlendorf eine Veranstaltung an.

Am Donnerstag, den 9. Mai, gibt es ab 15.00 Uhr einen Tag der Offenen Tür in der Berliner Reiherbeize 26. Der im Juli 2018 gegründete Erzählverlag hat seinen Sitz in der von Bruno Taut (1880-1939) und Kollegen entworfenen "Papageiensiedlung" in Zehlendorfs Norden, nahe der U-Bahnstation Onkel-Toms-Hütte; "Papageiensiedlung" – so spottete der Volksmund, da die Häuser papageienbunt seien.

Der Verleger Peter Amsler gibt beim Tag der Offenen Tür Auskunft über die Geschichte der Siedlung, die seit 1982 unter Denkmalschutz steht. Unsere Empfehlung: Nutzen Sie den Besuch auch für einen Rundgang. Der Nachbarschaftsverein Papageiensiedlung hat dazu eigens einen Online-Guide erstellt.

Darüber hinaus bekommen Sie bei Kaffee und Tee einen Einblick in das Programm und das Konzept des Erzählverlags.

Ab 17.00 Uhr wird die Autorin Eike Kathrin Asen aus ihrer Neuerscheinung Knopf ohne Knopfloch lesen: Über den Irrsinn der Liebe und die Liebe zur Literatur Kurzgeschichten und Gedichte.Eike Kathrin Asen erhielt bereits Preise in Poetry Slams und veröffentlichte ihre Texte in Anthologien und Lyrik-Zeitschriften, ehe sie im März eine Auswahl ihrer Geschichten im Erzählverlag veröffentlichte.

 

Eike Kathrin Asen

Knopf ohne Knopfloch

Geschichten und Gedichte

120 Seiten, 10,8 x 17 cm, Softcover

ISBN 978-3-947831-24-1

9,90 €

 

Ort:

Der Erzählverlag

Reiherbeize 26

14169 Berlin-Zehlendorf Bus 118, Am Fischtal

U 3, Onkel-Toms-Hütte

S 1, Zehlendorf, dann Bus 118

 

Zeit:

15.00 bis 18.00 Uhr


Mittwoch, 13. März 2019

Bürger, Bankier und Bahá'í: Eine Biografie über Konsul Albert Schwarz (1871-1931)

Der Stuttgarter Bankier, Konsul und Kommerzienrat Albert Schwarz (1871-1931) war als Person nahezu vergessen. Früh verstorben ging sein Bankhaus in der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre unter, seine Weltanschauung wurde durch einen Erlass Heinrich Himmlers verboten. Albert Schwarz' zukunftsweisende Infrastrutkurprojekte wie das Wasserkraftwerk in Beihingen-Pleidelsheim und der Aufstieg des Kurbades Mergentheim sowie sein Engagement für die Etablierung der Bahá'í-Religion in Deutschland wirken hingegen bis heute nach.

Nach jahrlanger Forschung würdigt der Autor Guido Ettlich mit einer detailreichen Biografie das Leben dieses fast vergessenen Jahrhundertmenschen. Gudio Ettlich stellt sein Buch am 22. März anlässlich der Leipziger Buchmesse und am 27. März in Albert Schwarz' Heimatstadt Stuttgart vor. 

Guido Ettlich wird aus dem 424 Seiten starken Buch "Konsul Albert Schwarz. Bankier, Bürger & Bahá'í in Stuttgart und Bad Mergentheim" anlässlich von Leipzig liest lesen und anhand zahlreicher Abbildungen das Publikum in eine Vergangenheit führen, die bis heute fortwirkt.

 

Termine:

Leipzig: Freitag, 23. März 2019, 18.00 Uhr, Bahá'í-Zentrum Leipzig, Konradstraße 57, 04315 Leipzig Stuttgart: Mittwoch, 27. März 2019, 19.00 Uhr, Bahá'í-Zentrum Stuttgart, Friesenstr. 26, 70435 Stuttgart

 

Wir bitten um Veröffentlichung dieser Veranstaltungshinweise und vermitteln Ihnen vorab ein Gespräch mit dem Autor. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung unter +49 30 92275249 oder kontakt@erzaehlverlag.de.


Mittwoch, 13. März 2013

Leipziger Buchmesse: Buchlesung zur Menschenrechtslage der Bahá'í in der Islamischen Republik Iran

Nach Angaben von Amnesty International und unter Berufung auf ihren Ehemann wurde die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh zu 33 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben verurteilt. Das ist nur die aktuellste Meldung aus dem Iran, die die verheerende Lage der Menschen- und Bürgerrechte im Land beschreibt. Unter Missachtung ihrer völkerechtlichen Verpflichtungen hat die Regierung der Islamischen Republik Iran seit jeher Andersdenkende und Andersgläubige verfolgt und diskriminiert. Der Lackmustest für die Einhaltung des Rechts auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit ist die Lage der religiösen Minderheit der Bahá'í. Die Situation dieser nachislamischen Offenbarungsreligion wird Gegenstand einer aktuellen Buchlesung im Rahmen der

Leipziger Buchmesse und ihres Programms Leipzig liest sein, die am 21. März um 19.00 Uhr im Bahá'í-Zentrum Leipzig stattfindet.

Die Berliner Schauspielerin Svea-Patricia Kammer wird aus dem Buch "Auf der Suche nach Gerechtigkeit. Das Leben der Paridokht Khaze-Wahdatehagh" lesen. Die Lebensgeschichte der Paridohkt Khaze ist eine Neuerscheinung im Erzählverlag aus Berlin. Ursprünglich in Form von Briefen in persischer Sprache verfasst, wurde ihre Geschichte dank ihrer Freunde auch ins Deutsche übertragen und 2016 zum ersten Mal veröffentlicht. Bereits zuvor kam die persische Fassung heraus; eine englische ist in Vorbereitung. ...

Svea-Patricia Kammers Buchlesung wird ergänzt durch einen Abriss zur Lage der Bahá'í im Iran, wie sie sich aktuell darstellt. Dazu wird der ehemalige langjährige Menschenrechtsreferent der Bahá'í-Gemeinde Deutschland, Peter Amsler, neueste Zahlen über Inhaftungen und aktuelle Entwicklungen bei der systematischen und staatlich angeordneten Verfolgung dieser größten religiösen Minderheit des Landes vermitteln.

 

Der Ort:

Bahá'í-Zentrum Leipzig, Konradstraße 57, 04315 Leipzig

Die Zeit:

Donnerstag, 21. März 2019, 19.00 Uhr, Eintritt frei.

Wir bitten um Veröfffentlichung dieses Veranstaltungshinweises. Sie finden den Erzählverlag auf der Leipziger Buchmesse in Halle 2, Stand B401.


Montag, 14. Januar 2019

Tonka heißt eigentlich Sa Tatanka - Uwe Münkemüller nimmt Kinder ab 8 Jahre mit zu den nordamerikanischen Sioux und erzählt quer zu den Kulturen

Eine Indianergeschichte? Für Mädchen? Echt jetzt? Der Berliner Kinderbuchautor Uwe Münkemüller hat jedenfalls eine geschrieben: Tonka. Mädchen der Sioux. Er muss wissen, was gefällt: Seinen drei Töchtern hat er sie über Monate hinweg immer wieder erzählt, neu variiert und so den Hörerinnenwünschen angepasst. Entstanden ist eine spannende Geschichte aus dem Nordamerika der Wende vom 19. zum 20 Jahrhundert über Fragen von Herkunft und Identität - ein hochaktuelles Buch für Kinder ab 8 Jahre.

Tonka, ein ungewöhnliches Mädchen aus dem Stämme der Sioux-Dakota, muss sich gegen den Krieger Rabenkralle behaupten. Gleichzeitig kommt sie ihrer Herkunft auf die Spur, die sich in ihren blauen Augen widerspiegelt - das ist in nuce der Inhalt des neuen Kinderbuches Tonka. Mädchen der Sioux.

Der Berliner Kinderbuchautor Uwe Münkemüller hat für sein Debüt eingehend die Schauplätze, Riten und Gewohnheiten der Sioux recherchiert, sodass er sie glaubwürdig wiedergeben kann. Indem er die Geschichte aus der Sicht des Sioux-Mädchen entfaltet, räumt er mit Stereotypen auf. Weder ist der "Weiße" nur böse, noch der "Rote" nur gut. Vielmehr erzählt Münkemüller in einfühlsamen Worten den Beginn einer Coming-of Age-Geschichte zwischen den Kulturen, die auf mehrere Bände angelegt ist.

Im Klappentext heißt es: "Tonka ist anders. Das Mädchen der Dakota Sioux heißt eigentlich Sa Tatanka, was so viel bedeutet wie Roter Büffel. So lange sie sich erinnern kann, wird sie aber Tonka gerufen. Ihr Pony Weißer Stern weiß sie meisterlich zu reiten. Das hatte ihr Großer Bär heimlich beigebracht. Ihr Vater zeigte allein ihr das Geheimnis, ein Pferd mit nur einem Wort so schnell wie kein anderes anzutreiben. Aber Tonka hat noch ein weiteres Geheimnis. Darüber ist sie sich zunächst gar nicht im Klaren. Erst als sie den Anwürfen des Kriegers Rabenkralle mutig entgegentritt, werden ihre blauen Augen zu einer lebensbedrohlichen Gefahr."

Beim Launch des Buches am vergangenen Samstag in Berlin-Zehlendorf (vgl. dazu Bilder und Blogeintrag hier) ließ das junge Publikum schnell deutlich werden, dass die Geschichte packend erzählt ist - und sich auch Jungen für Pferdegeschichten begeistern können.

Zu dem Buch bereitet der Erzählverlag ein Lehrerbegleitheft vor, das auf den Einsatz des Buches als Klassenlektüre in einer 4./5. Klasse vorbereitet. Referenzfächer sind Deutsch, Erdkunde, Gemeinschaftskunde, Religion.

Uwe Münkemüller wird am Samstag, 23. März 2019, um 18.00 Uhr im Bahá'í-Gemeindezentrum, Konradstraße 57 in 04315 Leipzig anlässlich der Leipziger Buchmesse aus seinem Buch lesen. Der Erzählverlag beteiligt sich am Gemeinschaftsstand des Verbands Bildungsmedien und bestreitet mehrere Lesungen im Rahmen des Begleitprogramms von Leipzig liest. Der Erzählverlag wurde im Juli 2018 gegründet, um das freie Erzählen zwischen den Generationen in Schule und Kindergarten, auf der Bühne, in Therapie oder zuhause zu fördern. Neben Kinder- und Jugendbücher gibt der Verlag auch Lehrmittel und Biografien heraus.

Weitere Informationen finden Sie unter www.erzaehlverlag.de

 

Uwe Münkemüller

Tonka. Mädchen der Sioux

88 Seiten, 15,5 x 22 cm, Hardcover

ISBN 978-3-947831-05-0

 

Ihre Anfrage nach einem kostenfreien Rezensionsexemplar von Tonka. Mädchen der Sioux nehmen wir entgegen

per E-Mail: kontakt@erzaehlverlag.de

per Fax: (030) 54 85 45 09

per Telefon: (030) 92275249


2. November 2018

Großbürger, Ehrenbürger, Weltbürger: Eine umfassende Biografie beleuchtet das Leben des Bankiers und Mäzens Konsul Albert Schwarz aus Baden-Württemberg. Neuerscheinung im Erzählverlag

Warum wurde dieser Moment der Zeitgeschichte nicht schon eher festgehalten? Über einhundert Jahre alt ist die Bahá'í-Gemeinde in Deutschland, doch das Wirken ihres Mitbegründers, des Konsuls und Kommerzienrats Albert Schwarz (1871-1931) aus Stuttgart und Ehrenbürgers Bad Mergentheims, ist fast vergessen. Nun würdigt Guido Ettlich im Erzählverlag seine außerordentlichen Leistungen in Kultur und Religion genauso wie in Wirtschaft und Finanzen. Anhand Albert Schwarz' Engagement für Wirtschafts- und Kulturförderung im Königreich Württemberg taucht der Leser in eine Welt ein, die von großer Unruhe wie von einem neuen Streben nach weltweiter Verständigung und Humanität gekennzeichnet ist.

 

Während am kommenden 11. November vielfach des Endes des Ersten Weltkrieges gedacht wird, sollten gleichfalls die nachfolgenden kulturellen und gesellschaftlichen Umwälzungen in Erinnerung bleiben. Im neu gegründeten Erzählverlag aus Berlin schildert der Autor Guido Ettlich exemplarisch, wie mit dem Ersten Weltkrieg nicht nur eine jahrhundertealte monarchistische Ära zerfiel, sondern ganze Lebensentwürfe neu gestaltet werden mussten. Anhand Albert Schwarz' Engagement für Wirtschafts- und Kulturförderung beschreibt Guido Ettlich eine Welt, die von großer Unruhe wie von einem neuen Streben nach weltweiter Verständigung und Humanität gekennzeichnet war.

 

In eine wohlhabende Unternehmerfamilie in Stuttgart hineingeboren war Konsul Albert Schwarz (1871-1931) - wie viele andere - ganz Kind seiner Zeit: großbürgerlich, karrierebewusst und strebsam an den Gepflogenheiten des württembergischen Adels orientiert. Zwischen Militär und Mäzenatentum pflegte er als norwegischer Konsul und württembergischer Kommerzienrat Verbindungen zu höchsten Kreisen. Er war dem Stuttgarter Kunstverein genauso verbunden wie den Veteranenverbänden. Das Kurbad Mergentheim wäre ohne sein Engagement, nicht das, was es heute darstellt. Die Albertquelle in Bad Mergentheim ist nach ihm benannt.

 

Und dann war Albert Schwarz seiner Zeit weit voraus. Zusammen mit seiner Frau Alice nahm er noch vor dem Ersten Weltkrieg den Glauben der Bahá'í an, eine monotheistische Religionsstiftung aus dem Iran des 19. Jahrhunderts. Als erster gewählter Vorsitzender der jungen deutschen Bahá'í-Gemeinde trug er mit seinem Wissen und Können maßgeblich zur Etablierung der Bahá'í-Religion in Deutschland bei. Heute ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und in über einhundert Orten mit Gemeinden vertreten.

 

Albert Schwarz erschloss sich durch die Mitgliedschaft in der Bahá'í-Gemeinde eine neue Welt. Orientalen waren vielfach zu Gast im Hause Schwarz genauso wie Gläubige aus den USA. Höhepunkt war der Besuch 'Abdu'l-Bahás (1844-1921), Sohn des Stifters und Oberhaupt der Gemeinde, in Stuttgart und Umgebung.

 

Vom hoch dekorierten Oberstleutnant der Reserve im Feldartillerie-Regiment 65 bis zur Mitgliedschaft in der Deutschen Friedensgesellschaft Bertha v. Suttners war es für Konsul Albert Schwarz ein langer Weg. Guido Ettlich stellt in seiner Biografie ausführlich das Leben dieses fast vergessenen Jahrhundertmenschen dar. Nebenbei entwirft der Autor detailgetreu und sachgerecht ein breites Bild der Sozial- und Kulturgeschichte des Landes Württemberg von Reichsgründung bis zum Auftreten des Nationalsozialismus.

 

Das 428-starke Werk erscheint im Erzählverlag in Berlin in zwei Ausstattungen. Der Erzählverlag wurde im Juli 2018 gegründet und spezialisiert sich auf jegliche Form von Literatur, die das freie Erzählen in Schule, Beruf, zuhause und auf der Bühne fördern, einschließlich Biografien erlebter Zeitgeschichte.

 

Weitere Informationen zum Verlag erhalten Sie unter: www.erzaehlverlag.de

 

Bitte fordern Sie ein kostenfreies Rezensionsexemplar an. Sie erreichen den Erzählverlag:

per E-Mail: kontakt@erzaehlverlag.de

per Fax: +49 30 54 85 45 09

per Telefon: +49 30 92 27 52 49


Mittwoch, 12. Dezember 2018

Ein farbenfrohes Eulenbuch und ein nachdenkliches Drachenmärchen: Mit zwei Kinderbilderbüchern eröffnet der Erzählverlag seine Kinderbuchreihe

Ein farbenfrohes Eulen-Bilderbuch der Künstlerin und Autorin Julia Steinmann und ein nachdenkliches Drachenmärchen aus der Feder von Camilla v. Buddenbrock, das Wut und Sprachlosigkeit von Kindern und Erwachsenen thematisiert: Das sind die zwei ersten Kinderbücher, die der neu gegründete Erzählverlag aus Berlin im Dezember herausbringt. Beide Autorinnen stellen ihre Bücher auch anlässlich der Buchmesse vom 21. bis 24. März 2019 in Leipzig vor.

 

Tuli, die kleine Eule, kann tags nicht schlafen. Zu sehr lockt eine farbenfrohe Welt. Aber wie kann sie die Farben mit in die Nacht nehmen? Die Künstlerin und Autorin Julia Steinmann aus Berlin hat eine Bilderbuchgeschichte über die Pracht der Sinneseindrücke gestaltet. Tuli erzählt vom Wunsch des Fliegens - hinein in eine farbenfrohe Welt. Zum Eintauchen und Mitfliegen für Kinder ab 3 Jahren. Das Buch erscheint seit Dezember ganzfarbig auf 24 Seiten im Format 17 x 24 cm für 19,90 EUR.

 

Ebenfalls neu im Erzählverlag erscheint Großvater. O Großvater. Ein Drachenmärchen von Camilla v. Buddenbrock. Die Berliner Autorin thematisiert darin die Suche nach einem fruchtbaren Umgang mit Wut und Sprachlosigkeit zwischen den Generationen. Wie kann der übermächtige Drache besänftigt werden? Die Mutter dreier Jungs erzählte das Märchen zunächst über Monate in ihrer eigenen Familie, ehe sie begann erste Skizzen und Illustrationen anzulegen. Es entstand ein nachdenkliches Märchen zum gemeinsamen Lesen mit Kindern ab 6 Jahren. Das Buch erscheint seit Dezember auf 32 Seiten, davon 8 farbig, im Format 21 x 15 cm für 18,90 EUR.

 

Mit diesen zwei Büchern eröffnet der im Juli 2018 gegründete Erzählverlag seine Kinder- und Jugendbuchreihe.

 

Beide Autorinnen stellen ihre Kinderbücher auch am Samstag, 23. März 2019, 18.00 Uhr im Bahá'í-Gemeindezentrum, Konradstraße 57 in 04315 Leipzig anlässlich der Leipziger Buchmesse vor. Der Erzählverlag beteiligt sich am Gemeinschaftsstand des Verbands Bildungsmedien und bestreitet mehrere Lesungen im Rahmen des Begleitprogramms von Leipzig liest. Gerne halten wir Sie über Einzelheiten des Programms auf dem Laufenden.

 

Der Erzählverlag wurde im Juli 2018 gegründet, um das freie Erzählen zwischen den Generationen in Schule und Kindergarten, auf der Bühne, in Therapie oder zuhause zu fördern. Neben Kinder- und Jugendbücher gibt der Verlag auch Lehrmittel und Biografien heraus. Weitere Informationen finden Sie unter www.erzaehlverlag.de

 

Ihre Anfrage nach kostenfreien Rezensionsexemplaren von Tuli und Großvater. O Großvater nehmen wir gerne entgegen:

per E-Mail: kontakt@erzaehlverlag.de

per Fax: (030) 54 85 45 09

per Telefon: (030) 92275249


27. November 2018

Unbeugsam, standhaft, mutig: Das Leben der Bahá'í Paridokht Wahdatehagh-Khaze in der Islamischen Republik Iran

Paridokht Khazes Geschichte geht unter die Haut. Schon kurz nach der Islamischen Revolution im Iran verliert sie ihren Mann Hossein, der als Angehöriger der religiösen Minderheit der Bahá'í von den Schergen der neuen Machthaber hingerichtet wird. Das ist aber nicht das Ende, sondern erst der Beginn ihrer Geschichte.

 

In jahrelangen Auseinandersetzungen mit den Machthabern bringt sie die Umstände der Ermordung ihres Mannes ans Licht der Öffentlichkeit. Sie kämpft gegen die Enteignung ihres gemeinsamen Hauses und ihres Besitzes - und erreicht durch Mut und Hartnäckigkeit, dass ihre engsten Schergen zur Rechenschaft gezogen werden. Doch dafür muss sie selbst mit einer Haftstrafe büßen.

 

Bundesinnenminister a.D. Dr. Gerhart R. Baum (FDP) schreibt in seinem Vorwort: "Für mich hat das Buch eine besondere Bedeutung. Ich kenne die Familie seit den 70er Jahren. Die Verfolgung der Bahá'í im Iran durch staatlich geführte, geförderte oder geduldete Maßnahmen bedeutet die Verletzung zahlreicher fundamentaler Menschenrechte. Sie erstrecken sich auf bürgerlich-politische und wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte. Den Bahá'í werden Glaubens- und Religionsfreiheit, das Recht auf Arbeit und Bildung, auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit verweigert. Enteignungen, Vertreibung, Verhaftungen, Folter, legale wie extra legale Hinrichtungen werden praktiziert. Die Bahá'í sind einem Willkürregime rechtlos und schutzlos ausgeliefert."

 

Die Autorin Paridokht Khaze lebt heute 88-jährig in Berlin. Ihre Lebensgeschichte ins Deutsche zu übertragen, war für den Verleger Peter Amsler ein Anstoß, im Juli 2018 den Erzählverlag zu gründen. Der Verlag spezialisiert sich auf jegliche Form von Literatur, die das freie Erzählen in Schule, Beruf, zuhause und auf der Bühne fördern, einschließlich Biografien erlebter Zeitgeschichte.

 

Zu dem Buch gibt es eine Autorenseite: https://www.paridokhtkhaze.de/ Dort finden Sie eine Leseprobe sowie das Vorwort von Dr. Gerhart R. Baum im Wortlaut.

 

Bitte fordern Sie auch ein kostenfreies Rezensionsexemplar an:

per E-Mail: kontakt@erzaehlverlag.de

per Fax: +49 30 54 85 45 09

per Telefon: +49 30 92 27 52 49