Unsere Mitteilungen an die Presse

Presseanfragen zum Programm des Erzählverlags, zu einzelnen Titeln und den Autorinnen und Autoren des Verlags richten Sie bitte schriftlich an kontakt@erzaehlverlag.de. 


27. Oktober 2020

Freies mündliches Erzählen bei den Stuttgarter Buchwochen

Vom 12. bis 29. November 2020 finden die Stuttgarter Buchwochen statt. Der Erzählverlag aus Berlin wird zehn seiner Titel für das freie und mündliche Erzählen präsentieren. Organisiert werden die Buchwochen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. 

 

"Schwerpunkt der Verlagspräsentation sind unsere Titel für das freie und mündliche Erzählen", meint Verleger Peter Amsler. "Darunter fällt die Reihe Der Westentaschenerzähler, womit wir hauptberuflichen Erzählerinnen und Erzählern die Gelegenheit geben, ihre Bühnentexte zu veröffentlichen. Ob die Nibelungen, griechische Sagen oder die Grimm'schen Märchen: Die Neu- und Nacherzählungen alter und neuerer Stoffe haben sich teils seit Jahren auf den Kleinkunstbühnen Deutschlands bewährt und sind es mehr denn je wert, auch ihre Leserinnen und Leser zu finden."

 

Das Profil des Fachverlags für das freie Erzählen unterstreicht die Präsentation des Grundkurses, den der Sprach- und Literaturwissenschaftler Dr. Michl Zirk ("Zeus und Co.", "Der Weihnachtshase") zum Herbst im Verlag veröffentlichte. Zirk ist Lehrbeauftragter der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zu den Themen »Erzählend lehren« und »Märchen erzählen im Deutschunterricht«. Der Grundkurs vermittelt auf 104 Seiten eine Basis, die sowohl den Umgang mit selbst erfundenen Geschichten erleichtert, als auch die Wiedergabe von existierenden Stoffen zu einem unverwechselbar eigenen Akt des mündlichen Erzählens macht.

 

Neben der Erzählkunst präsentiert der Verlag auch seine biografischen Titel, so die Lebensbeschreibung des Stuttgarter Bankiers, Kunstmäzens und Weltbürgers Konsul Albert Schwarz und die der iranischen Bahá'í Paridokht Khaze, deren Mann hingerichtet und sie selbst inhaftiert wurde. Nicht zuletzt durch das Engagement des ehemaligen Bundesinnenministers Gerhart R. Baum konnte Frau Khaze ihr Heimatland verlassen und lebt seitdem, heute 89-jährig, in Berlin. Gerhart R. Baum schrieb auch das Vorwort zu ihrem Buch "Auf der Suche nach Gerechtigkeit".

 

Aus der direkten Berufspraxis von 32 Erzählerinnen und Erzählern entstand das Buch "Im Auge des Sturms. Schlüsselgeschichten von Erzähler ohne Grenzen".  In 74 Beiträgen geben sie einen unterhaltsamen, berührenden und höchst überraschenden Eindruck aus der Arbeit mit Menschen in Krisensituationen. "Freies Erzählen geschieht überall, wo Menschen zusammenkommen", sagt Peter Amsler, Verleger des Erzählverlags. "Das gestaltete, künstlerische Erzählen geschieht jedoch vor allem in Kindergärten und Schulen, auf den Kleinkunstbühnen, in den Heilberufen oder bei der Sterbe- und Trauerbegleitung. Sogar am Lagerfeuer werden Wissen und Erfahrungen, Erlebnisse und Beobachtungen von Mund zu Ohr geteilt. Es ermöglicht unvermittelte Begegnung und schafft Verständnis, was in diesen Monaten wichtige denn je ist."

 

Nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gehören die Stuttgarter Buchwochen zu den größten regionalen Buchausstellungen und bieten regionalen und überregionalen Verlagen die Möglichkeit, in der umsatzstarken Vorweihnachtszeit ihre Verlagsproduktion zu präsentieren und gezielte Kaufimpulse für den Handel zu setzen. Das Ausstellungskonzept bleibe in weiten Teilen bestehen, vermeldete der Börsenverein bereits im Sommer, einige Details seien jedoch den erschwerten Bedingungen angepasst worden. So wurde die Anzahl der Veranstaltungen deutlich reduziert, um die erforderlichen Hygiene- und Abstandsregelungen einhalten zu können.

 

Die Stuttgarter Buchwochen finden vom 12. bis 29. November  2020 statt. Veranstaltungsort ist das Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart. Öffnungszeiten sind: Mo – So: 11.00 bis 19.00 Uhr, am 29.11. bis 18.00 Uhr. Die Titel des Erzählverlags finden Sie am Gemeinschaftsstand Kleiner Verlage.

 

Pressekontakt: 0151/ 75 01 19 61


12. März 2020

Dem "flotten Albert" auf der Spur

Der Erzählverlag aus Berlin lädt in Kooperation mit der Kurverwaltung Bad Mergentheim zu einem Lichtbildervortrag und Lesung über das Leben des Stifters und Ehrenbürgers Bad Mergentheims Konsul Albert Schwarz (1871-1931) ein. Der Autor Guido Ettlich wird am Donnerstag, den 23. April 2020 um 19.30 Uhr im Kurhaus-Kleiner Saal entlang seines Buches »Konsul Albert Schwarz. Bankier, Bürger & Bahá'í« (Der Erzählverlag 2019) das Leben und die Verdienste »dieses fast vergessenen Jahrhundertmenschen« für Bad Mergentheim vorstellen.

 

In eine wohlhabende Unternehmerfamilie in Stuttgart hineingeboren war Konsul Albert Schwarz wie viele andere ganz Kind seiner Zeit: großbürgerlich, karrierebewusst und strebsam an den Gepflogenheiten des württembergischen Adels orientiert. Zwischen Militär und Mäzenatentum pflegte er als norwegischer Konsul und württembergischer Kommerzienrat Verbindungen zu höchsten Kreisen. Das Kurbad Mergentheim wäre ohne sein Engagement nicht so, wie es heute ist.

 

Der moderne Badebetrieb und der »flotte Albert« - die sulfatreiche Albertquelle - sowie der Milchlingsbrunnen, dessen Restaurierung und Umsetzung auf dem Marktplatz Albert Schwarz anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Entdeckung der Heilquellen und Anerkennung der Stadt als Heilbad stiftete, zeugen bis heute von seinem Einsatz für die Stadt Bad Mergentheim. Zu seinem 50-jährigen Geburtstag im Jahr 1921 wurde Konsul Albert Schwarz für seine Verdienste um die Stadt die Ehrenbürgerwürde Bad Mergentheims verliehen.

 

Großbürger, Ehrenbürger, Weltbürger

 

Und dann war Albert Schwarz seiner Zeit weit voraus. Zusammen mit seiner Frau Alice nahm er vor dem Ersten Weltkrieg den Glauben Bahá'ú'lláhs (1817-1892) an, des Stifters der Bahá'í-Religion. Als Vorsitzender der jungen deutschen Bahá'í-Gemeinde trug er mit seinem Wissen, Können und Einfluss maßgeblich zur Etablierung der Bahá'í-Religion in Deutschland bei, die heute eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist. Persische Bahá'í waren vielfach zu Gast im Stuttgarter Hause Schwarz genauso wie Gläubige aus dem westlichen Europa und den USA. Höhepunkt war 1913 der Besuch 'Abdu'l-Bahás (1844-1921), Sohn des Stifters und Oberhaupt der Gemeinde, in Stuttgart und Bad Mergentheim. Heute erinnert eine eigene Stele im Kurpark Bad Mergentheims an diesen Besuch.

 

Guido Ettlich stellt in seiner Lesung ausführlich das Leben dieses fast vergessenen Jahrhundertmenschen und seine Verdienste für Bad Mergentheim dar. Nebenbei entwirft der Autor detailgetreu und sachgerecht ein breites Bild der Sozial- und Kulturgeschichte des Landes Württemberg von Reichsgründung bis zum Auftreten des Nationalsozialismus. Anhand Ettlichs akribischer Recherche in den verschiedensten Archiven wird eine Welt erfahrbar, die von großer Unruhe wie von einem neuen Streben nach weltweiter Verständigung und Humanität gekennzeichnet war.

 

Datum:

23.April 2020

19:30 Uhr - 21:00 Uhr

 

Ort:

Kurhaus-Kleiner Saal

Lothar-Daiker-Straße 2

97980 Bad Mergentheim

 

Auf Nachfrage senden wir Ihnen vorab ein kostenloses Rezensionsexemplar zu:

Guido Ettlich

Konsul Albert Schwarz. Bankier, Bürger & Bahá'í in Stuttgart und Bad Mergentheim

428 Seiten, 17 x 22 cm, Paperback

Der Erzählverlag 2019

ISBN 978-3-947831-03-6

19,90 €

 

Der Autor ist über den Verlag zu kontaktieren.

Ihr Ansprechpartner ist Peter Amsler (0151) 75 01 19 61


4. Februar 2020

Der Erzählverlag mit Schwerpunktthema bei Leipziger Buchmesse

Schwerpunkt des Erzählverlags bei der Leipziger Buchmesse vom 12. bis 15. März ist in diesem Jahr die Förderung des freien und mündlichen Erzählens in Kindergärten und Schulen. Mit fünf Veranstaltungen beteiligt er sich am Kinder- und Jugendprogramm sowie am Lesefestival "Leipzig liest". 

 

Der Erzählverlag aus Berlin beteiligt sich erstmals mit einer eigenen Präsentation an der Leipziger Buchmesse 2020. Der im Jahr 2018 gegründete Fachverlag für das freie und mündliche Erzählen lädt während der Messe zu Veranstaltungen und Lesungen ein - während des Lesefestivals "Leipzig liest" in der Stadt als auch im Rahmen des Kinder- und Jugendprogramms auf dem Messegelände. In Halle 5, Stand K 402, wird er den Besucherinnen und Besuchern der Messe sowie dem Fachpublikum sein Verlagsprogramm präsentieren. Die Leipziger Buchmesse wird vom 12. bis 15. März 2020 stattfinden. 

 

Seit Juli 2018 hat der Verlag über 20 Titel herausgegeben, die entweder aus Erzählsituationen entstanden sind, oder das freie und mündliche Erzählen zu befördern suchen. Darunter befindet sich die Reihe des Westentaschenerzählers, worin haupt- und nebenberufliche Erzählerinnen und Erzähler ihre Bühnentexte einem breiteren Publikum vorstellen. Die Reihe Erzählhefte beinhaltet Unterrichtsmaterial für das freie Erzählen in Schulen.  Auch Kinder- und Jugendbücher sowie biografische Erzählungen hat der Verlag im Programm. Mit eigenen Workshops und Fortbildungen zum freien Erzählen tritt der Verlag auch als Seminarveranstalter auf.

 

"Es freut uns, bei unserer ersten eigenen Messebeteiligung sogleich in einem Umfeld auftreten zu können, das eine unserer Zielgruppen besonders anspricht", erklärt Verlagsgründer Peter Amsler in Berlin. "So kooperieren wir mit der Pädagogischen Forschungsstelle beim Bund der Freien Waldorfschulen, der Vereinigung der Waldorfkindergärten und anderen Institutionen wie dem Info3-Verlag bei der gemeinsamen Bewerbung unserer Veranstaltungen." 

 

Der Zugang zu Bildungseinrichtungen sei für das Anliegen des Verlags wesentlich, mit seinen Büchern, Lehrmitteln und Veranstaltungen die Tradition des freie Erzählens zu stärken. 

 

"Indem Lehrerinnen und Lehrer wieder vermehrt durch das bewusst gesetzte Wort sowie durch Gestik und Mimik Wissen, Erlebnisse und Erfahrungen vermitteln, schaffen sie eine Unmittelbarkeit des Lernens, die weitaus nachhaltiger als jegliches andere Medium auf die Schülerinnen und Schülern wirkt. Das freie Erzählen wird dann zum Gegengift angesichts einer überbordenden Technisierung auch im Bildungsbereich", so Amsler.

 

Dem Anspruch folgend, mit seinen Titeln Begegnung und Austausch zu befördern, lädt der Verlag im Rahmen der Buchmesse zu fünf Veranstaltungen ein.

 

Donnerstag, 12. März

Bilderbuchkino mit Julia Karrié und Catrin Carstens: "odile erlebt ihr blaues wunder"

Budde-Haus, Musikzimmer, Lützowstr. 19, 04157 Leipzig

16.00 Uhr

 

Freitag, 13. März

Carla Thompkins liest aus "Ein Hund meditiert"

Bahá'í-Gemeinde Zentrum, Konradstr. 57, 04315 Leipzig 

18.00 Uhr

 

Samstag, 14. März

Präsentation "Tonka. Mädchen der Sioux", Bände 1 und 2, sowie Lehrerbegleitmaterial

Halle 2, Lesebude 2, H 600

17.00 bis 17.30 Uhr

 

Buchpräsentation und Erzählkunst: "Im Auge des Sturms. Schlüsselgeschichten von Erzähler ohne Grenzen."

Mit Margarete Wenzel, Micaela Sauber, Britta C. Wilmsmeier und Dirk Nowakowski

Budde-Haus, Lützowstr. 19, 04157 Leipzig

20.00 Uhr

 

Sonntag, 15. März

Käthe Bleicher und Anke Stumpp präsentieren "Willibert aus der Hosentasche" als Lesung mit Puppenspiel

Halle 2, Lesebude 2, H 600

16.00 bis 16.30 Uhr


13. Oktober 2019

Erzähler ohne Grenzen veröffentlichen Schlüsselgeschichten eines neuartigen Berufsbildes

32 Geschichtenerzählerinnen und -erzähler geben in 74 Beiträgen einen unterhaltsamen, berührenden und höchst überraschenden Eindruck aus der Arbeit mit ihrem Beruf, der so alt ist wie die Menschheit: dem Geschichtenerzählen, insbesondere in Notsituationen. Parallel zur digitalen Revolution wird wieder zunehmend von Mund zu Ohr erzählt. Von der belebenden und anregenden Wirkung des mündlichen Erzählens und der Vielfalt der Erzählstoffe, besonders der traditionellen Geschichten, erfahren die Leserinnen und Leser dieses Buches.

 

Erzähler ohne Grenzen bzw. Tellers without Borders ist ein internationales Netzwerk von Erzählerinnen und Erzählern, die sich zusammen finden, um sich humanistischen und friedensfördernden Motiven in ihrer Arbeit zu widmen. Initiatorin dieses Netzwerkes ist die Erzählkünstlerin und Herausgeberin Micaela Sauber. Ihre Arbeit in Kriegs- und Nachkriegsgebieten, in der Heilpädagogik und Sozialtherapie sowie ihre weitläufige Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen, verbunden mit der Flüchtlingsthematik ab 2015, lieferten den Impuls zur Gründung von "Erzähler ohne Grenzen" und zur Herausgabe dieser Schlüsselgeschichten. Die zweite Herausgeberin Dr.in phil. Margarete Wenzel hat auf Grenzgängen zwischen Philosophie, Pädagogik, Stimmarbeit und Improvisationstheater zum Erzählen gefunden. Sie konzipiert und leitet Projekte wie Erzählen Integrativ (EI) für geflüchtete Frauen und ist Ausbilderin beim Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE), Obfrau des Vereins NarrARE sowie Gründerin und Leiterin der Maerchenakademie Wien.

 

2015 hatte Erzähler ohne Grenzen unter dem Titel A Story to Tell - a Heart to Listen zur ersten internationalen Konferenz aufgerufen. Berufserzählerinnen und -erzähler wie Amateurinnen und Amateure sowie dem Erzählen nahe stehende Menschen aus vielen Ländern Europas, aus den USA und Indien kamen in Hamburg zusammen, um sich angesichts der unvorstellbaren Not, die an den europäischen Grenzen und in den überfüllten Flüchtlingslagern entstanden war, in Vorträgen, Arbeitsgruppen, Erzählungen und Begegnungen zu informieren und zu stärken. Im Januar 2016 kam eine kleinere Gruppe erneut zusammen und lud zu einem Seminar ein, das weiteres Rüstzeug für die Arbeit mit entwurzelten Menschen bot. Schnell war die Idee einer Geschichtensammlung geboren, die zeigen sollte, was die Arbeit als Erzählkünstler für Menschen in Krisensituationen bedeuten kann und welche Kraft die erzählten Geschichten und traditionellen Märchen entwickeln können, um heilend und stärkend zu wirken. Drei Jahre Arbeit folgten, um die Anthologie so zusammen zu stellen, wie sie jetzt im Erzählverlag vorliegt.

 

Das Buch macht deutlich, was die Erzähler ohne Grenzen wollen und können.

 

Micaela Sauber dazu: "Eine gute Erzählung kann ordnen, kann Perspektiven zeigen, kann wecken und heilen. Die Bilder, die Geschehnisse der Erzählung spiegeln nicht in direkter Art das Erlebte wieder, sondern in Bildern. Betroffene Menschen, die das hören, können sich darin auf einer anderen Ebene identifizieren. Das Hören von Geschichten, die Krisen und ihre Bewältigung zeigen, regen auch an, selber zu erzählen, die eigene Geschichte in eine Struktur zu bringen, und einen Ausweg aus dem Gefängnis des Erlebten zu finden, das zwanghaft und bedrohlich immer wieder auf taucht."

 

Der 272 Seiten umfassende Band erscheint pünktlich zur Frankfurter Buchmesse und kostet 12,90 EUR. Der Erzählverlag ist der Fachverlag für das freie, mündliche Erzählen und wurde im Juli 2018 von Peter Amsler in Berlin gegründet.

 

- Interviewanfragen richten Sie an die Herausgeberin: Micaela Sauber, mail@micaela-sauber.de

- Ihre Frage nach einem kostenfreien Rezensionsexemplar richten Sie an den Verleger: Peter Amsler, kontakt@erzaehlverlag.de oder persönlich am Stand des Erzählverlags während der Frankfurter Buchmesse vom 16.-20. Oktober 2019 in Halle 3.1. Stand G29.


30. April 2019

#verlagebesuchen: Tag der Offenen Tür & Lesung im Erzählverlag

Bei der Aktion #verlagebesuchen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels öffnen Verlage in Deutschland und der Schweiz anlässlich des Welttags des Buches ihre Türen. Insgesamt 104 Verlagshäuser und verlagsnahe Unternehmen geben vom 3. bis 12 Mai 2019 Einblick in ihre Arbeit – mehr Verlage als je zuvor. Zum ersten Mal bietet auch der Erzählverlag aus Zehlendorf eine Veranstaltung an.

 

Am Donnerstag, den 9. Mai, gibt es ab 15.00 Uhr einen Tag der Offenen Tür in der Berliner Reiherbeize 26. Der im Juli 2018 gegründete Erzählverlag hat seinen Sitz in der von Bruno Taut (1880-1939) und Kollegen entworfenen "Papageiensiedlung" in Zehlendorfs Norden, nahe der U-Bahnstation Onkel-Toms-Hütte; "Papageiensiedlung" – so spottete der Volksmund, da die Häuser papageienbunt seien.

 

Der Verleger Peter Amsler gibt beim Tag der Offenen Tür Auskunft über die Geschichte der Siedlung, die seit 1982 unter Denkmalschutz steht. Unsere Empfehlung: Nutzen Sie den Besuch auch für einen Rundgang. Der Nachbarschaftsverein Papageiensiedlung hat dazu eigens einen Online-Guide erstellt.

Darüber hinaus bekommen Sie bei Kaffee und Tee einen Einblick in das Programm und das Konzept des Erzählverlags.

 

Ab 17.00 Uhr wird die Autorin Eike Kathrin Asen aus ihrer Neuerscheinung Knopf ohne Knopfloch lesen: Über den Irrsinn der Liebe und die Liebe zur Literatur Kurzgeschichten und Gedichte.Eike Kathrin Asen erhielt bereits Preise in Poetry Slams und veröffentlichte ihre Texte in Anthologien und Lyrik-Zeitschriften, ehe sie im März eine Auswahl ihrer Geschichten im Erzählverlag veröffentlichte.

 

Eike Kathrin Asen

Knopf ohne Knopfloch

Geschichten und Gedichte

120 Seiten, 10,8 x 17 cm, Softcover

ISBN 978-3-947831-24-1

9,90 €

 

Ort:

Der Erzählverlag

Reiherbeize 26

14169 Berlin-Zehlendorf Bus 118, Am Fischtal

U 3, Onkel-Toms-Hütte

S 1, Zehlendorf, dann Bus 118

 

Zeit:

15.00 bis 18.00 Uhr


Mittwoch, 13. März 2019

Bürger, Bankier und Bahá'í: Eine Biografie über Konsul Albert Schwarz (1871-1931)

Der Stuttgarter Bankier, Konsul und Kommerzienrat Albert Schwarz (1871-1931) war als Person nahezu vergessen. Früh verstorben ging sein Bankhaus in der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre unter, seine Weltanschauung wurde durch einen Erlass Heinrich Himmlers verboten. Albert Schwarz' zukunftsweisende Infrastrukturprojekte wie das Wasserkraftwerk in Beihingen-Pleidelsheim und der Aufstieg des Kurbades Mergentheim sowie sein Engagement für die Etablierung der Bahá'í-Religion in Deutschland wirken hingegen bis heute nach. Nach jahrlanger Forschung würdigt der Autor Guido Ettlich mit einer detailreichen Biografie das Leben dieses fast vergessenen Jahrhundertmenschen. Guido Ettlich stellt sein Buch am 22. März anlässlich der Leipziger Buchmesse und am 27. März in Albert Schwarz' Heimatstadt Stuttgart vor. 

 

Guido Ettlich wird aus dem 424 Seiten starken Buch "Konsul Albert Schwarz. Bankier, Bürger & Bahá'í in Stuttgart und Bad Mergentheim" anlässlich von Leipzig liest lesen und anhand zahlreicher Abbildungen das Publikum in eine Vergangenheit führen, die bis heute fortwirkt.

 

Termine:

Leipzig: Freitag, 23. März 2019, 18.00 Uhr, Bahá'í-Zentrum Leipzig, Konradstraße 57, 04315 Leipzig Stuttgart: Mittwoch, 27. März 2019, 19.00 Uhr, Bahá'í-Zentrum Stuttgart, Friesenstr. 26, 70435 Stuttgart

 

Wir bitten um Veröffentlichung dieser Veranstaltungshinweise und vermitteln Ihnen vorab ein Gespräch mit dem Autor. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung unter +49 30 92275249 oder kontakt@erzaehlverlag.de.


Mittwoch, 13. März 2013

Leipziger Buchmesse: Buchlesung zur Menschenrechtslage der Bahá'í in der Islamischen Republik Iran

Nach Angaben von Amnesty International und unter Berufung auf ihren Ehemann wurde die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh zu 33 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben verurteilt. Das ist nur die aktuellste Meldung aus dem Iran, die die verheerende Lage der Menschen- und Bürgerrechte im Land beschreibt. Unter Missachtung ihrer völkerechtlichen Verpflichtungen hat die Regierung der Islamischen Republik Iran seit jeher Andersdenkende und Andersgläubige verfolgt und diskriminiert. Der Lackmustest für die Einhaltung des Rechts auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit ist die Lage der religiösen Minderheit der Bahá'í. Die Situation dieser nachislamischen Offenbarungsreligion wird Gegenstand einer aktuellen Buchlesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse und ihres Programms Leipzig liest sein, die am 21. März um 19.00 Uhr im Bahá'í-Zentrum Leipzig stattfindet.

 

Die Berliner Schauspielerin Svea-Patricia Kammer wird aus dem Buch "Auf der Suche nach Gerechtigkeit. Das Leben der Paridokht Khaze-Wahdatehagh" lesen. Die Lebensgeschichte der Paridohkt Khaze ist eine Neuerscheinung im Erzählverlag aus Berlin. Ursprünglich in Form von Briefen in persischer Sprache verfasst, wurde ihre Geschichte dank ihrer Freunde auch ins Deutsche übertragen und 2016 zum ersten Mal veröffentlicht. Bereits zuvor kam die persische Fassung heraus; eine englische ist in Vorbereitung.

 

Svea-Patricia Kammers Buchlesung wird ergänzt durch einen Abriss zur Lage der Bahá'í im Iran, wie sie sich aktuell darstellt. Dazu wird der ehemalige langjährige Menschenrechtsreferent der Bahá'í-Gemeinde Deutschland, Peter Amsler, neueste Zahlen über Inhaftungen und aktuelle Entwicklungen bei der systematischen und staatlich angeordneten Verfolgung dieser größten religiösen Minderheit des Landes vermitteln.

 

Der Ort:

Bahá'í-Zentrum Leipzig, Konradstraße 57, 04315 Leipzig

Die Zeit:

Donnerstag, 21. März 2019, 19.00 Uhr, Eintritt frei.

Wir bitten um Veröffentlichung dieses Veranstaltungshinweises. Sie finden den Erzählverlag auf der Leipziger Buchmesse in Halle 2, Stand B401.


Montag, 14. Januar 2019

Tonka heißt eigentlich Sa Tatanka - Uwe Münkemüller nimmt Kinder ab 8 Jahre mit zu den nordamerikanischen Sioux und erzählt quer zu den Kulturen

Eine Indianergeschichte? Für Mädchen? Echt jetzt? Der Berliner Kinderbuchautor Uwe Münkemüller hat jedenfalls eine geschrieben: Tonka. Mädchen der Sioux. Er muss wissen, was gefällt: Seinen drei Töchtern hat er sie über Monate hinweg immer wieder erzählt, neu variiert und so den Hörerinnenwünschen angepasst. Entstanden ist eine spannende Geschichte aus dem Nordamerika der Wende vom 19. zum 20 Jahrhundert über Fragen von Herkunft und Identität - ein hochaktuelles Buch für Kinder ab 8 Jahre.

Tonka, ein ungewöhnliches Mädchen aus dem Stämme der Sioux-Dakota, muss sich gegen den Krieger Rabenkralle behaupten. Gleichzeitig kommt sie ihrer Herkunft auf die Spur, die sich in ihren blauen Augen widerspiegelt - das ist in nuce der Inhalt des neuen Kinderbuches Tonka. Mädchen der Sioux.

 

Der Berliner Kinderbuchautor Uwe Münkemüller hat für sein Debüt eingehend die Schauplätze, Riten und Gewohnheiten der Sioux recherchiert, sodass er sie glaubwürdig wiedergeben kann. Indem er die Geschichte aus der Sicht des Sioux-Mädchen entfaltet, räumt er mit Stereotypen auf. Weder ist der "Weiße" nur böse, noch der "Rote" nur gut. Vielmehr erzählt Münkemüller in einfühlsamen Worten den Beginn einer Coming-of Age-Geschichte zwischen den Kulturen, die auf mehrere Bände angelegt ist.

 

Im Klappentext heißt es: "Tonka ist anders. Das Mädchen der Dakota Sioux heißt eigentlich Sa Tatanka, was so viel bedeutet wie Roter Büffel. So lange sie sich erinnern kann, wird sie aber Tonka gerufen. Ihr Pony Weißer Stern weiß sie meisterlich zu reiten. Das hatte ihr Großer Bär heimlich beigebracht. Ihr Vater zeigte allein ihr das Geheimnis, ein Pferd mit nur einem Wort so schnell wie kein anderes anzutreiben. Aber Tonka hat noch ein weiteres Geheimnis. Darüber ist sie sich zunächst gar nicht im Klaren. Erst als sie den Anwürfen des Kriegers Rabenkralle mutig entgegentritt, werden ihre blauen Augen zu einer lebensbedrohlichen Gefahr."

 

Beim Launch des Buches am vergangenen Samstag in Berlin-Zehlendorf (vgl. dazu Bilder und Blogeintrag hier) ließ das junge Publikum schnell deutlich werden, dass die Geschichte packend erzählt ist - und sich auch Jungen für Pferdegeschichten begeistern können.

Zu dem Buch bereitet der Erzählverlag ein Lehrerbegleitheft vor, das auf den Einsatz des Buches als Klassenlektüre in einer 4./5. Klasse vorbereitet. Referenzfächer sind Deutsch, Erdkunde, Gemeinschaftskunde, Religion.

 

Uwe Münkemüller wird am Samstag, 23. März 2019, um 18.00 Uhr im Bahá'í-Gemeindezentrum, Konradstraße 57 in 04315 Leipzig anlässlich der Leipziger Buchmesse aus seinem Buch lesen. Der Erzählverlag beteiligt sich am Gemeinschaftsstand des Verbands Bildungsmedien und bestreitet mehrere Lesungen im Rahmen des Begleitprogramms von Leipzig liest. Der Erzählverlag wurde im Juli 2018 gegründet, um das freie Erzählen zwischen den Generationen in Schule und Kindergarten, auf der Bühne, in Therapie oder zuhause zu fördern. Neben Kinder- und Jugendbücher gibt der Verlag auch Lehrmittel und Biografien heraus.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.erzaehlverlag.de

 

Uwe Münkemüller

Tonka. Mädchen der Sioux

88 Seiten, 15,5 x 22 cm, Hardcover

ISBN 978-3-947831-05-0

 

Ihre Anfrage nach einem kostenfreien Rezensionsexemplar von Tonka. Mädchen der Sioux nehmen wir entgegen

per E-Mail: kontakt@erzaehlverlag.de

per Fax: (030) 54 85 45 09

per Telefon: (030) 92275249


2. November 2018

Großbürger, Ehrenbürger, Weltbürger: Eine umfassende Biografie beleuchtet das Leben des Bankiers und Mäzens Konsul Albert Schwarz aus Baden-Württemberg. Neuerscheinung im Erzählverlag

Warum wurde dieser Moment der Zeitgeschichte nicht schon eher festgehalten? Über einhundert Jahre alt ist die Bahá'í-Gemeinde in Deutschland, doch das Wirken ihres Mitbegründers, des Konsuls und Kommerzienrats Albert Schwarz (1871-1931) aus Stuttgart und Ehrenbürgers Bad Mergentheims, ist fast vergessen. Nun würdigt Guido Ettlich im Erzählverlag seine außerordentlichen Leistungen in Kultur und Religion genauso wie in Wirtschaft und Finanzen. Anhand Albert Schwarz' Engagement für Wirtschafts- und Kulturförderung im Königreich Württemberg taucht der Leser in eine Welt ein, die von großer Unruhe wie von einem neuen Streben nach weltweiter Verständigung und Humanität gekennzeichnet ist.

 

Während am kommenden 11. November vielfach des Endes des Ersten Weltkrieges gedacht wird, sollten gleichfalls die nachfolgenden kulturellen und gesellschaftlichen Umwälzungen in Erinnerung bleiben. Im neu gegründeten Erzählverlag aus Berlin schildert der Autor Guido Ettlich exemplarisch, wie mit dem Ersten Weltkrieg nicht nur eine jahrhundertealte monarchistische Ära zerfiel, sondern ganze Lebensentwürfe neu gestaltet werden mussten. Anhand Albert Schwarz' Engagement für Wirtschafts- und Kulturförderung beschreibt Guido Ettlich eine Welt, die von großer Unruhe wie von einem neuen Streben nach weltweiter Verständigung und Humanität gekennzeichnet war.

 

In eine wohlhabende Unternehmerfamilie in Stuttgart hineingeboren war Konsul Albert Schwarz (1871-1931) - wie viele andere - ganz Kind seiner Zeit: großbürgerlich, karrierebewusst und strebsam an den Gepflogenheiten des württembergischen Adels orientiert. Zwischen Militär und Mäzenatentum pflegte er als norwegischer Konsul und württembergischer Kommerzienrat Verbindungen zu höchsten Kreisen. Er war dem Stuttgarter Kunstverein genauso verbunden wie den Veteranenverbänden. Das Kurbad Mergentheim wäre ohne sein Engagement, nicht das, was es heute darstellt. Die Albertquelle in Bad Mergentheim ist nach ihm benannt.

 

Und dann war Albert Schwarz seiner Zeit weit voraus. Zusammen mit seiner Frau Alice nahm er noch vor dem Ersten Weltkrieg den Glauben der Bahá'í an, eine monotheistische Religionsstiftung aus dem Iran des 19. Jahrhunderts. Als erster gewählter Vorsitzender der jungen deutschen Bahá'í-Gemeinde trug er mit seinem Wissen und Können maßgeblich zur Etablierung der Bahá'í-Religion in Deutschland bei. Heute ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und in über einhundert Orten mit Gemeinden vertreten.

 

Albert Schwarz erschloss sich durch die Mitgliedschaft in der Bahá'í-Gemeinde eine neue Welt. Orientalen waren vielfach zu Gast im Hause Schwarz genauso wie Gläubige aus den USA. Höhepunkt war der Besuch 'Abdu'l-Bahás (1844-1921), Sohn des Stifters und Oberhaupt der Gemeinde, in Stuttgart und Umgebung.

 

Vom hoch dekorierten Oberstleutnant der Reserve im Feldartillerie-Regiment 65 bis zur Mitgliedschaft in der Deutschen Friedensgesellschaft Bertha v. Suttners war es für Konsul Albert Schwarz ein langer Weg. Guido Ettlich stellt in seiner Biografie ausführlich das Leben dieses fast vergessenen Jahrhundertmenschen dar. Nebenbei entwirft der Autor detailgetreu und sachgerecht ein breites Bild der Sozial- und Kulturgeschichte des Landes Württemberg von Reichsgründung bis zum Auftreten des Nationalsozialismus.

 

Das 428-starke Werk erscheint im Erzählverlag in Berlin in zwei Ausstattungen. Der Erzählverlag wurde im Juli 2018 gegründet und spezialisiert sich auf jegliche Form von Literatur, die das freie Erzählen in Schule, Beruf, zuhause und auf der Bühne fördern, einschließlich Biografien erlebter Zeitgeschichte.

 

Weitere Informationen zum Verlag erhalten Sie unter: www.erzaehlverlag.de

 

Bitte fordern Sie ein kostenfreies Rezensionsexemplar an. Sie erreichen den Erzählverlag:

per E-Mail: kontakt@erzaehlverlag.de

per Fax: +49 30 54 85 45 09

per Telefon: +49 30 92 27 52 49


Mittwoch, 12. Dezember 2018

Ein farbenfrohes Eulenbuch und ein nachdenkliches Drachenmärchen: Mit zwei Kinderbilderbüchern eröffnet der Erzählverlag seine Kinderbuchreihe

Ein farbenfrohes Eulen-Bilderbuch der Künstlerin und Autorin Julia Steinmann und ein nachdenkliches Drachenmärchen aus der Feder von Camilla v. Buddenbrock, das Wut und Sprachlosigkeit von Kindern und Erwachsenen thematisiert: Das sind die zwei ersten Kinderbücher, die der neu gegründete Erzählverlag aus Berlin im Dezember herausbringt. Beide Autorinnen stellen ihre Bücher auch anlässlich der Buchmesse vom 21. bis 24. März 2019 in Leipzig vor.

 

Tuli, die kleine Eule, kann tags nicht schlafen. Zu sehr lockt eine farbenfrohe Welt. Aber wie kann sie die Farben mit in die Nacht nehmen? Die Künstlerin und Autorin Julia Steinmann aus Berlin hat eine Bilderbuchgeschichte über die Pracht der Sinneseindrücke gestaltet. Tuli erzählt vom Wunsch des Fliegens - hinein in eine farbenfrohe Welt. Zum Eintauchen und Mitfliegen für Kinder ab 3 Jahren. Das Buch erscheint seit Dezember ganzfarbig auf 24 Seiten im Format 17 x 24 cm für 19,90 EUR.

 

Ebenfalls neu im Erzählverlag erscheint Großvater. O Großvater. Ein Drachenmärchen von Camilla v. Buddenbrock. Die Berliner Autorin thematisiert darin die Suche nach einem fruchtbaren Umgang mit Wut und Sprachlosigkeit zwischen den Generationen. Wie kann der übermächtige Drache besänftigt werden? Die Mutter dreier Jungs erzählte das Märchen zunächst über Monate in ihrer eigenen Familie, ehe sie begann erste Skizzen und Illustrationen anzulegen. Es entstand ein nachdenkliches Märchen zum gemeinsamen Lesen mit Kindern ab 6 Jahren. Das Buch erscheint seit Dezember auf 32 Seiten, davon 8 farbig, im Format 21 x 15 cm für 18,90 EUR.

 

Mit diesen zwei Büchern eröffnet der im Juli 2018 gegründete Erzählverlag seine Kinder- und Jugendbuchreihe.

 

Beide Autorinnen stellen ihre Kinderbücher auch am Samstag, 23. März 2019, 18.00 Uhr im Bahá'í-Gemeindezentrum, Konradstraße 57 in 04315 Leipzig anlässlich der Leipziger Buchmesse vor. Der Erzählverlag beteiligt sich am Gemeinschaftsstand des Verbands Bildungsmedien und bestreitet mehrere Lesungen im Rahmen des Begleitprogramms von Leipzig liest. Gerne halten wir Sie über Einzelheiten des Programms auf dem Laufenden.

 

Der Erzählverlag wurde im Juli 2018 gegründet, um das freie Erzählen zwischen den Generationen in Schule und Kindergarten, auf der Bühne, in Therapie oder zuhause zu fördern. Neben Kinder- und Jugendbücher gibt der Verlag auch Lehrmittel und Biografien heraus. Weitere Informationen finden Sie unter www.erzaehlverlag.de

 

Ihre Anfrage nach kostenfreien Rezensionsexemplaren von Tuli und Großvater. O Großvater nehmen wir gerne entgegen:

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27. November 2018

Unbeugsam, standhaft, mutig: Das Leben der Bahá'í Paridokht Wahdatehagh-Khaze in der Islamischen Republik Iran

Paridokht Khazes Geschichte geht unter die Haut. Schon kurz nach der Islamischen Revolution im Iran verliert sie ihren Mann Hossein, der als Angehöriger der religiösen Minderheit der Bahá'í von den Schergen der neuen Machthaber hingerichtet wird. Das ist aber nicht das Ende, sondern erst der Beginn ihrer Geschichte.

 

In jahrelangen Auseinandersetzungen mit den Machthabern bringt sie die Umstände der Ermordung ihres Mannes ans Licht der Öffentlichkeit. Sie kämpft gegen die Enteignung ihres gemeinsamen Hauses und ihres Besitzes - und erreicht durch Mut und Hartnäckigkeit, dass ihre engsten Schergen zur Rechenschaft gezogen werden. Doch dafür muss sie selbst mit einer Haftstrafe büßen.

 

Bundesinnenminister a.D. Dr. Gerhart R. Baum (FDP) schreibt in seinem Vorwort: "Für mich hat das Buch eine besondere Bedeutung. Ich kenne die Familie seit den 70er Jahren. Die Verfolgung der Bahá'í im Iran durch staatlich geführte, geförderte oder geduldete Maßnahmen bedeutet die Verletzung zahlreicher fundamentaler Menschenrechte. Sie erstrecken sich auf bürgerlich-politische und wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte. Den Bahá'í werden Glaubens- und Religionsfreiheit, das Recht auf Arbeit und Bildung, auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit verweigert. Enteignungen, Vertreibung, Verhaftungen, Folter, legale wie extra legale Hinrichtungen werden praktiziert. Die Bahá'í sind einem Willkürregime rechtlos und schutzlos ausgeliefert."

 

Die Autorin Paridokht Khaze lebt heute 88-jährig in Berlin. Ihre Lebensgeschichte ins Deutsche zu übertragen, war für den Verleger Peter Amsler ein Anstoß, im Juli 2018 den Erzählverlag zu gründen. Der Verlag spezialisiert sich auf jegliche Form von Literatur, die das freie Erzählen in Schule, Beruf, zuhause und auf der Bühne fördern, einschließlich Biografien erlebter Zeitgeschichte.

 

Zu dem Buch gibt es eine Autorenseite: https://www.paridokhtkhaze.de/ Dort finden Sie eine Leseprobe sowie das Vorwort von Dr. Gerhart R. Baum im Wortlaut.

 

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