Unsere Mitteilungen an die Presse

Presseanfragen zum Programm des Erzählverlags, zu einzelnen Titeln und den Autorinnen und Autoren des Verlags richten Sie bitte schriftlich an kontakt@erzaehlverlag.de. 


14. Oktober 2021

Dostojewskij, Merkel und ein Kinderbuch: Herbstneuheiten des Erzählverlags auf der Frankfurter Buchmesse

Der Erzählverlag aus Berlin versteht sich als Fachverlag für das freie mündliche Erzählen. Mit seinen Titeln, Seminaren und Workshops befördert er eine der ältesten Künste der Menschheit: das Erzählen von Geschichten von Mund zu Ohr. Erzählkunst und Erzählkultur bringen Menschen zusammen, sodass sie voneinander erfahren und lernen können, in Bildung und Beruf, auf der Bühne oder biografisch zwischen den Generationen - wie passend für das diesjährige Motto der Frankfurter Buchmesse: Re:connect! Mit den Menschen und ihren Büchern aus dem Erzählverlag kommen Sie während der Messe vom 20.-24. Oktober in Halle 3.1, Stand C64 in Verbindung.

  • Der Erzählverlag: 2018 in Berlin gegründet, über 50 Titel im Programm: Fach- und Sachbücher zum angewandten Erzählen in verschiedenen Lebensbereichen, Bühnentexte, Biografisches, Kinder- und Jugendbücher, Lehrmittel und Schullektüren, Mitglied im Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE)
  • stellt bei der Frankfurter Buchmesse vom 20.-24. Oktober in Halle 3.1, Stand C64 sein Programm vor,
  • insbesondere die drei Herbstneuerscheinungen zu Dostojewskij, Merkel und ein Kinderbuch:
  • Prof. Dr. Johannes Merkel, Sieh, damit wir sehen! Eine Geschichte des Geschichtenerzählens404 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, 19 x 19 cm, Hardcover mit Fadenheftung ISBN 978-3-947831-51-7, 29,00 €

Freies mündliches Erzählen erfährt seit Jahren eine Wiederbelebung. "Die Rückkehr zur ursprünglichen und menschlicheren Form öffentlicher Unterhaltung geht gerade von jenen Ländern aus, in denen audiovisuelle Medien öffentliches Erzählen fast restlos verschwinden ließen. Das ist weniger überraschend, als es erscheinen mag", meint Prof. Dr. Johannes Merkel in der jüngsten Neuerscheinung des Erzählverlags: Sieh, damit wir sehen! Eine Geschichte des Geschichtenerzählens. Denn mediale Unterhaltung schließt aus, was jeder Erzählende ganz selbstverständlich kann und tut: mit Worten, Gesten und Geschichten auf die Erwartungen und Reaktionen der Zuhörerschaft eingehen, so der der Spezialist für mündlich überlieferte Literatur und Sammler und Kenner besonders von Märchen aus dem Orient. "Seine körperliche Präsenz und Unmittelbarkeit macht das mündliche Erzählen wieder attraktiv." Mit seinem großen Bildmaterial macht die Neuerscheinung den Reichtum an erzählerischen Wechselbeziehungen zwischen Erzählendem und Zuhörendem sichtbar. Dies geschieht anhand ausgewählter Erzählkulturen aus Japan, China, Indien, dem Nahen Osten, dem Balkan, Mitteleuropa, Irland und Nordamerika. Ihre vielfältigen Präsentationsweisen regen dazu an, mit veränderten Formen des Auftretens, des Erzählens und des Umgangs mit dem Publikum zu experimentieren.

  • Ein Monat mit Dostojewskij. Seine Gedanken Tag für Tag zusammengestellt von Klaus Hugler 124 Seiten, 10,5 x 14,8 cm, Hardcover mit Fadenbindung ISBN 978-3-947831-56-2, 19,00 €

Selten gibt es Gelehrte, die sich so tief in die Gedankenwelt Fjodor M. Dostojewskijs (1821-1881) versenkt haben, wie der Potsdamer Publizist und Lyriker Klaus Hugler. Für jeden Tag des Monats findet Hugler Schlüsselzitate aus dem Werk Dostojewskijs, die uns das Denken des bedeutendsten russischen Schriftstellers erschließen. Weiterführende Fragen und Raum für Notizen machen das Büchlein zu einem persönlichen Begleiter in diesem Dostojewskij-Jahr 2021. Holzschnitte und Zeichnungen von Frans Masereel, Alfred Kubin, Wilhelm Geißler u.a. geben dem Brevier überdies seine unverwechselbare Prägung. Dostojewskij zum Selberdenken!

  • Catrin Carstens | Julia Karrié, odile erlebt ihr blaues wunder, 36 Seiten, 27,9 x 21,0 cm, Hardcover ISBN 978-3-947831-59-3, 15,00 €

Odile ist umgezogen. In eine alte Mühle, die so ihre Geheimnisse hat. Schon in der ersten Nacht geht sie auf Entdeckungstour und findet doch tatsächlich ein kleines, blaues Gespenst. Nur: Es kann nicht mehr spuken. Zum Glück hat Odile eine Idee. – Was man nicht alles mit einem Eierbecher anstellen kann! Ein inspirierendes Bilderbuch zum Vorlesen, Erzählen und Eintauchen für Kinder ab 4 Jahre.


24. Juni 2021

Warum gibt es Menschen mit Behinderungen? Der Vater einer mehrfachbehinderten Tochter erzählt!

Peter J. Wölls einzige Tochter hat eine geistige Behinderung, ist schwer an Epilepsie erkrankt und tetraspastisch. Er erzieht und betreut Laura seit ihrem fünften Lebensjahr allein. Er hat es nicht bereut, denn der 63-Jährige hat ihr viel gegeben, noch mehr aber von ihr bekommen. Sein Buch ist keine Klage über die Schwierigkeiten des Alltags mit Menschen mit Behinderungen. Es ist eine Suche nach dem Sinn: Warum gibt es Menschen mit Behinderungen? "Dass ein Kind mit Behinderung auf diese Welt kommt, ist nicht sinnlos. Es gibt viele Gründe, warum solches geschieht, und es gibt Antworten", meint Peter J. Wöll. Die Neuerscheinung aus dem Erzählverlag widmet sich den Antworten.

Peter J. Wöll und Laura: Beide Namen sind Pseudonyme. Der Autor, Jahrgang 1957, ist in einer supranationalen Behörde tätig, in den letzten Jahren im Bereich des Jugendschutzes in den Neuen Medien und in EU-Forschungsprojekten, die digitale Technologien zur Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen entwickeln. Seine einzige Tochter wurde 1993 geboren und schien zunächst ein sich normal entwickelndes Kind zu sein. Am Ende des ersten und im Laufe ihres zweiten Lebensjahres zeigten sich Auffälligkeiten, erste Entwicklungsrückstände, vor allem in ihrer Motorik. Im dritten Lebensjahr wurden die Verzögerungen ausgeprägter. Am Ende des vierten Lebensjahres hatte Laura erstmals schwere epileptische Krämpfe. Es begann eine Odyssee bei Ärzten und Therapeuten. Als Laura 14 Jahre alt war, eskalierte die Situation und sie fiel zweimal in eine Art Krampfkoma. Laura kann bis heute keinen Stift halten, nicht schreiben und auch nicht lesen. Doch sie hat sprechen gelernt und kann einfache Gespräche führen. Sie kann laufen, braucht aber Unterstützung durch einen Rollstuhl. Dank intensiver Förderung hat sie sich weit über das medizinisch Erwartbare hinaus entwickelt.

Peter J. Wöll schreibt Briefe an seine Tochter, die sie nie lesen wird. Die Schwierigkeiten, die das Leben mit einem beeinträchtigten Menschen mit sich bringt, finden in diesen Briefen zwar Erwähnung, sie stehen jedoch nicht im Mittelpunkt des Buches. Die jahrelangen herausfordernden Erlebnisse zeigten aber dem Autor, dass ein eingehenderes Verständnis vom Wert eines Menschen mit Behinderung nottut. "Unsere Gesellschaft hat ein Menschenbild entwickelt, das das Wesen des Menschen nur oberflächlich beschreibt, sodass uns ein tieferer Blick fehlt", meint Peter J. Wöll. Er nimmt seine Leserinnen und Leser mit sicherer Hand auf eine innere Reise durch die Welt der Ethik, der Philosophie und Religionen. In seinen Leitgedanken lässt sich der Autor dabei von den Schriften der Bahá'í-Religion inspirieren.

Warum gibt es Menschen mit Behinderungen? Eine einseitig materialistisch ausgerichtete Apparate-Medizin scheint, so Wöll, keine Antworten auf diese Frage zu finden, geschweige denn sie überhaupt zu suchen: zu belastend, gesellschaftlich nicht gewollt, politisch nicht gefördert, weltanschaulich sinnlos, ohne Nutzenversprechen. Schritt um Schritt und im Nebeneinander der liebevoll geschriebenen Briefe an die Tochter schälen sich seine Antworten aus der Welt der Philosophie und Religionen heraus – so wird das Buch ein echter Pageturner. 

Der Autor scheut sich dabei nicht, in Fragen von pränataler Diagnostik und Schwangerschaftsabbrüchen eigene Standpunkte einzunehmen, die heute gewiss gesellschaftlich keine Mehrheiten finden. Vor allem die ausgeweiteten Angebote der Pränataldiagnostik bergen, so seine Meinung, die Gefahr der Selektion und lassen Leben mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen heute nicht mehr als eine selbstverständliche Lebenswirklichkeit erscheinen. Stets argumentiert Wöll aber im Ton unaufdringlich, ohne seine Leserinnen und Leser zu überwältigen. 

Eine Leserstimme: „Gerade in der momentanen Corona-Pandemie wird die Frage nach dem Sinn des Lebens und davon ausgehend nach den eigenen Möglichkeiten und dem sinnvollen Weg durch dieses Leben von immer mehr Menschen gestellt. Dieses Buch kann jedem Einzelnen helfen, Antworten darauf zu finden. Ein sehr lesenswertes, einfühlsames, Sinn gebendes, hoffnungsvolles, Mut machendes Buch!"

Das Buch erscheint im Juni 2021 im Erzählverlag aus Berlin. Der Erzählverlag ist der Fachverlag für das freie mündliche Erzählen, ob auf der Bühne, in Kindergärten und Schulen, in Hospizen oder zu Hause biografisch und zwischen den Generationen. 

 

Peter J. Wöll: 

Du bist ein verhüllter Engel. 

Warum gibt es Menschen mit Behinderungen? 

330 Seiten, 15,5 x 22 cm, Klappenbroschur 

ISBN 978-3-947831-55-5 

20,00 € [D], 20,50 € [AT]

 

Bestellen Sie jetzt ein kostenloses Besprechungsexemplar formlos unter kontakt [at] erzaehlverlag.de. 

Für Interviewanfragen erhalten über den Verlag Kontakt zum Autor. 


25. Mai 2021

22 frei erzählte Geschichten rund ums Reisen: Voyage!

Noch inmitten der weltweiten Gesundheitskrise mit ihren eingeschränkten Möglichkeiten des Reisens gibt der Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE) ein Lesebuch zu eben diesem Thema heraus: das Reisen!
Unter dem Titel »Voyage« erkunden 22 im VEE zusammengeschlossene Erzählkünstlerinnen und -künstler die Sphären des Unterwegsseins, ob in ferne Länder, in die Welt der Fantasie oder in die Herzen jedes Einzelnen. Die 114-seitige Anthologie ist der erste Band des Erzählverbandes mit Texten zum alljährlichen Weltgeschichtentag. Er findet jährlich am 20. März statt. Das Buch erscheint zum 7. Juni 2021 im Erzählverlag aus Berlin.

Seit 2010 ist das Erzählen von Märchen in Österreich und seit 2016 in Deutschland von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Damit würdigt die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation das freie mündliche Erzählen von Geschichten von Mund zu Ohr und gleichzeitig die älteste Kulturtechnik der Menschheit. Vor allem aus Anlass des Weltgeschichtentages wird heute überall auf der Welt am 20. März frei und mündlich erzählt.

„Im Jahr 2020 lautete das Motto des Weltgeschichtentages ‚Reisen‘“, erläutert die Freiburger Erzählkünstlerin Kathinka Marcks im Vorwort des Buches, „doch plötzlich, kurz vor dem 20. März, wurde klar: In diesem Pandemie-Jahr würde alles anders sein. Es war ‚Lockdown‘ und niemand sollte sein Haus verlassen. So bekam das Erzählen auf dramatische Weise eine neue Dimension. Der Aufbruch in die erzählten Welten war die einzige Reisemöglichkeit, die wir noch hatten!“

Binnen Kurzem reagierte der Erzählverband und eröffnete ein Onlineportal, um seinen Mitgliedern zum Weltgeschichtentag wenigstens eine virtuelle Plattform zu ermöglichen. Dort waren und sind eine Vielzahl an Geschichten zu hören. Eine Auswahl dieser Geschichten haben nun ihren Weg in das Buch Voyage. 22 frei erzählte Geschichten rund ums Reisen gefunden. Es ist der erste Band des Verbands der Erzählerinnen und Erzähler (VEE) mit Texten zum alljährlichen Weltgeschichtentag. Von Reisen mit Kindern über Abenteuerreisen bis zu den letzten Reisen, den Himmelsreisen: „Das Unterwegssein ist ein Lebensgefühl, das uns näher zu uns selbst führen kann oder unbekannte, ungelebte Aspekte unseres Seins aufzeigt“, schreibt die VEE-Vorstandsvorsitzende Jana Raile aus Neustadt in Holstein zum Geleit.

Das Buch erscheint offiziell zum 7. Juni 2021 im Erzählverlag aus Berlin. Der Verlag ist der Fachverlag für das freie mündliche Erzählen und gibt seit 2018 Bühnentexte, Lehrmittel und weitere Literatur rund ums Erzählen heraus. Während des digitalen Jahrestreffens des Erzählverbandes vom 27. bis 30. Mai 2021 wird es erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE) ist ein Zusammenschluss freischaffender Erzählerinnen und Erzähler, dessen Zweck die Wahrnehmung ihrer Interessen sowie die Förderung und Pflege von Kunst und Kultur ist, vorwiegend der mündlichen Erzählkunst.

 

Jana Raile (Hrsg.)

Voyage. 22 frei erzählte Geschichten rund ums Reisen.

114 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, Klappenbroschur

Der Erzählverlag 2021

ISBN 978-3-947831-57-9

Preis: 15,00 € [D] 15,50 € [AT]

 

Zitat:

„Reisen heißt Unterwegssein, es kann uns auf Irrwege führen oder den richtigen Weg aufzeigen, es kann neue Welten erschließen oder einen frischen Blick auf bekannte Gegenden werfen lassen. Reisen bringt uns in Kontakt mit fremden Kulturen oder lässt uns die eigene Kultur aus anderer Perspektive erleben. Zum Reisen gehören Begegnungen genauso wie Auseinandersetzungen mit Hindernissen und Schwierigkeiten.“

Jana Raile, Vorstandsvorsitzende des Erzählverbandes VEE

 

Ihre Ansprechpartner:

Kontakt VEE-Geschäftsstelle: Karla Ellinger

Telefon: +49 9123 7018776,

E-Mail: kontakt@erzaehlerverband.org

 

Kontakt Erzählverlag: Peter Amsler

Telefon: +49 30 92 27 52 49,

E-Mail: p.amsler@erzaehlverlag.de

 

Ihre Anfrage nach einem kostenfreien Besprechungsexemplar richten Sie bitte an den Verlag.


3. Mai 2021

Ein neues Handbuch der Märchenpädagogik verknüpft die heilsamen Botschaften der Märchen mit der Begleitung trauernder Familien

Erzählkunst, Pädagogik und Trauerbegleitung: Die erfahrene Familientrauerbegleiterin, Dozentin, Fachberaterin und professionelle Erzählerinnen Alexandra Eyrich erschließt erstmals die Verbindung von Märchenpädagogik und Familientrauerbegleitung. Das Sternbild-Modell der Familientrauerbegleitung nach Alexandra Eyrich© bildet dazu eine griffige Grundlage und wird erstmalig veröffentlicht. Ein Buch für alle, die das Thema Trauer beruflich oder privat bewegt.

 

Märchen arbeiten mit Ur-Bildern, die tiefgründige Botschaften für den Trauernden bereithalten: der Sprung in den Brunnen, das Dunkel im Bauch des Wolfes, die Dornenhecke, die Tauben am Grab der Mutter oder eine Höhle voller Lebenslichter - all das sind Bilder für Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Märchenheldinnen und -helden wissen, wie sie das schmerzhafte Überleben, das Seltene hüten, Gefahren zähmen, das Fremde probieren und Auswegloses wagen können. Sie stellen sich der Gefahr, der Herausforderung, der Intrige, wachsen daran und gehen nach bestandener Prüfung gestärkt zurück in die Welt.

Die Überwindung der Lebensproblematiken und Krisen anhand ihrer metaphorischen Lösungsstrategien, wie wir sie in Märchen wahrnehmen können, ist auch für die Familientrauerbegleitung bedeutsam. Das Handbuch bezieht sich daher auf sieben ausgewählte Volksmärchen aus der Sammlung der Brüder Grimm: Schneewittchen, Die Bremer Stadtmusikanten, Die Sterntaler, Der Froschkönig oder Der eiserne Heinrich, Das Totenhemdchen, Dornröschen, Der Gevatter Tod.

Die Märchen sind jeweils in vier Bereiche gegliedert: (1) der Märchentext aus der Grimm'schen Sammlung der Kinder und Hausmärchen, (2) thematische Brücken, die anhand ausgewählter Märchenszenen in interpretatorischen Zügen Verbindung zu Menschen in Trauersituationen schaffen, (3) beispielhaftes Teilhabenlassen an der Begleitpraxis sowie (4) kreative Impulse, die praktische Möglichkeiten aufgreifen, märchenpädagogisch mit Bildern, Symbolen und Szenen in der Familientrauerbegleitung zu arbeiten.

Die Autorin Alexandra Eyrich ist künstlerisch-pädagogische Leiterin der Akademie Vielfalt Deluxe für Märchen/ Erzählkunst, Pädagogik und Kultur sowie die pädagogische Leiterin der Trauerinitiative ZwischenGezeiten für Kinder, Jugendliche und Familien in Bamberg. Darüber hinaus ist sie Fachdozentin für Trauerpsychologie im Auftrag des Bundesausbildungszentrums der Bestatter in der Theo-Remmertz-Akademie in Münnerstadt und im gesamten deutschsprachigen Raum als Aus- und Fortbildungsreferentin für Hospizvereine und in der Palliativ Care engagiert. Als vom Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE) zertifizierte Erzählerin steht sie seit Jahren als Künstlerin auf den Erzählbühnen Deutschlands.

Der Erzählverlag ist der Fachverlag für das freie mündliche Erzählen, ob auf der Bühne, in Kindergärten und Schulen, in Hospizen oder zu Hause zwischen den Generationen.

Das Handbuch erscheint am 20. Mai 2021 im Erzählverlag aus Berlin. 

 

Alexandra Eyrich 

Und wenn sie doch gestorben sind... 

Handbuch der Märchenpädagogik in der (Familien-) Trauerbegleitung 

344 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen 

15,5 x 22 cm, Klappenbroschur 

ISBN 978-3-947831-50-0 

29,00 €

 

Bestellen Sie jetzt ein kostenloses Besprechungsexemplar formlos unter kontakt@erzaehlverlag.de. Ihr Ansprechpartner: Herr Peter Amsler

Blick ins Buch: Ein Handbuch der Märchenpädagogik in der Familientrauerbegleitung - Erzählverlag (erzaehlverlag.de)


14. April 2021

Wiederentdeckung: Regine Normann gehört zu den großen Erzählergestalten in der norwegischen Literatur

Das Leben der norwegischen Autorin Regine Normann (1867-1939) war in vieler Hinsicht außergewöhnlich: Zu einer Zeit, in der Frauen im ländlichen Nordnorwegen überwiegend in Haus und Hof und Familie zu arbeiten hatten, brach sie aus schwierigen Eheverhältnissen aus, um an dem Ort ihrer Wahl sowohl ihrem eigenen Beruf wie ihrer inneren Berufung nachgehen zu können. Sie arbeitete als Lehrerin und verfasste daneben Romane, Kinderbücher, Erzählungen und Märchen. Sprachmächtig wie ihre schwedische Zeitgenossin Selma Lagerlöf und hinsichtlich ihres Lebenslaufes ebenso interessant wie Astrid Lindgren repräsentiert Regine Normann eine wichtige Stimme der norwegischen Literatur. Die Norwegen-Kennerin Ursula von Ammon hat nun vier der schönsten Märchen erstmals ins Deutsche übertragen.

Die vier Märchen erscheinen als Band 9 in der Reihe Der Westentaschenerzähler des Erzählverlags aus Berlin. Die Sprachgestalterin und Erzählerin Ursula von Ammon aus Kiel wählte dafür Normanns Märchen "Jungfrau Marjas Goldschuh", "Die Prinzessin, die zum Herzen der Erde ging", "Jungfer Rosenving von der Santavajas-Insel" und "Der Heilbutt" aus. Die Autorin reicherte die sorgfältig ins Deutsche übertragene Märchentexte mit einer Darstellung von Leben und Werk Regine Normanns sowie mit einer kurzen Erläuterung über die Normann-Forscherin Liv Helene Willumsen an. Das macht das Buch zu einer unverzichtbaren Einführung in das Märchenwerk Regine Normanns.

 

Regine Normann: Leben und Werk

 

Aufgewachsen in Bø auf den Vesterålen in Nord-Norwegen enden die ersten heiteren Jahre Regine Normanns jäh mit dem Tod ihres Vaters. Die Mutter, die fünf Kinder nicht allein ernähren kann, muss Regine zu Verwandten nach Harstad in Pflege geben. Mit elf Jahren kommt sie zurück in die Gegend ihrer ersten Kindheit, nun aber in die Familie ihres Onkels. Schon mit siebzehn verheiratet sie sich – das ist der Beginn vieler unglücklicher Jahre.

Immerhin kann sie als Vertretungslehrerin arbeiten, nachdem sie vorher als Gouvernante tätig war. Sie fängt an zu schreiben, und das gewinnt zunehmend an Bedeutung. Doch ihr Ehemann verbietet es ihr. Und so sucht sie sich eine Felsenhöhle, etwa eine halbe Stunde Fußmarsch entfernt, um heimlich und ungestört arbeiten zu können; dort verbirgt sie auch ihre Aufzeichnungen. 

Im Sommer 1894 reist Normann das erste Mal nach Oslo, um eine solide Lehrerausbildung zu erhalten. Zwei Jahre später entflieht die Neunundzwanzigjährige endgültig Mann und Heimat und zieht ganz in den Süden nach Kristiania, dem heutigen Oslo. Dort kann sie ihre Lehrerausbildung zu Ende führen und unterrichtet bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1932 als hoch angesehene Volksschullehrerin. 

Gleich mit ihrer ersten Veröffentlichung »Krabvaag« (1905) wird sie als erste Autorin anerkannt, die aus eigener Kenntnis und Erfahrung von den Verhältnissen in Nord-Norwegen zu erzählen vermag. Viele eigene und schwere Erlebnisse bearbeitet sie so, dass sie allgemein gültig werden: das harte Leben der Fischer, die Alltagsmühsal der einfachen Leute, die zweifelhafte Tätigkeit von Laienpredigern und insbesondere die Rolle der Frau als Ehepartnerin, Mutter und Berufstätige. Zehn Romane veröffentlicht sie zwischen 1905 und 1921 – neben ihrer Arbeit als Lehrerin. Rezensionen erscheinen in den Zeitungen des ganzen Landes. In den Jahren 1915 und 1916 entstehen ein Kinder- und ein Jugendbuch. In der letzten Phase ihres literarischen Schaffens, in den Jahren 1922 bis 1934, wendet sich Regine Normann dem Erzählen in Kurzform zu: Sechs Bände mit Märchen, Sagen und Geschichten erscheinen, von denen die beiden Märchenbände die meiste Aufmerksamkeit bekommen. Hier schreibt eine große Erzählerin. Ihre Märchen können gar nicht hoch genug geschätzt werden, bedeuten sie doch das Bewahren reicher und alter Überlieferungen aus dem bis dato so unbekannten Norden Norwegens.

Die Übersetzerin Ursula von Ammon ist Sprachgestalterin und Erzählerin aus Kiel. Regine Normanns Märchen "Die Prinzessin, die zum Herzen der Erde ging" übertrug sie bereits im Jahr 2017 und erzählte es vielfach auf Bühnen im In- und Ausland. 

Zusätzlich zur Neuerscheinung „Märchen aus Nord-Norwegen“ erscheint dieses Märchen in Heft 3 der Reihe Erzählhefte. Das Lehrheft stellt die Methode des freien, mündlichen Erzählens vor, ordnet das Märchenerzählen didaktisch und menschenkundlich für den Schulunterricht ein und liefert wichtige Hintergrundinformationen zum Leben Regine Normanns. Damit wendet sich das Erzählheft sowohl direkt an Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher wie auch an alle Menschen, die Anregungen suchen, um in das freie Erzählen zu finden.

Der Erzählverlag ist der Fachverlag für das freie, mündliche Erzählen.

 

Seit dem 12. April 2020 überall im Handel:

Regine Normann

Märchen aus Nord-Norwegen

Ins Deutsche übertragen von Ursula von Ammon

Der Westentaschenerzähler, Bd. 9              

120 Seiten, 10.8 x 17.0 cm, Softcover

ISBN 978-3-947831-53-1

Artikel-Nr. 79-3153

12,90 € (D) 13,30 € (A)

 

Erscheint im Mai 2021:

Ursula von Ammon

Die Prinzessin, die zum Herzen der Erde ging.

Ein Märchen frei erzählen für Jung und Alt

Reihe Erzählhefte, Bd. 3

44 Seiten, 21 x 29,7 cm, Ringbuch

ISBN 978-3-947831-52-4

Artikel-Nr. 79-3152

12,90 € (D) 13,30 € (A)

 

Anfragen für Besprechungsexemplare und Autoreninterviews richten Sie bitte schriftlich an kontakt@erzaehlverlag.de


18. Januar 2021

Der schottische Erzähler Alexander Mackenzie nimmt mit seinem Buch Kindern die Angst vor dem Sterben

Der schottische Erzähler und Illustrator Alexander Mackenzie hat mit großer sprachlicher Poesie und farbenfrohen Bildern ein Kinderbuch über ein Thema veröffentlicht, das eigentlich unsagbar ist: das frühe Sterben unheilbar und lebensverkürzend erkrankter Kinder. Der Erzählverlag eröffnet mit der Neuerscheinung "Humbert Bär schläft so gern" von Alexander Mackenzie das neue Jahr.

 

Kein einfaches Thema für ein Kinderbuch: Sterben und Tod. "Nicht wenn wir das Leben als ein Abenteuer sehen, das für Humbert Bär erst tief unten im Meer Sinn ergibt", meint Alexander Mackenzie. Der Schotte malte und schrieb eine Allegorie über einen kleinen bunten Bären, der die meiste Zeit seines kurzen Lebens mit Dösen zu verbringen scheint, ähnlich wie es Kinder mit lebensbegrenzenden Krankheiten tun. Doch ist sein geheimes Traumleben voller Abenteuer, die erst auf der »fantabulösen Insel der Überraschungen« ihr vorläufiges Ziel finden.

Humbert Bärs Reisebilder leuchten und laden die Augen in eine andere Welt jenseits des alltäglichen Leids ein, an einen Ort des immerwährenden Staunens. Die Geschichte führt die großen und kleinen Leser zu einem Ort des Einverständnisses, des Vertrauens und der Liebe zum Leben. Und an Letzterem lässt Alexander Mackenzie keinen Zweifel: Auf der fantabulösen Insel der Überraschungen warten auf Humbert viele weitere Abenteuer!

Einige Bilder des Buches hängen im Aufenthaltsraum des ersten Kinderhospizes der Welt, im »Helen House Hospice« in Oxford. Auch das Hamburger Kinderhospiz »Sternenbrücke« empfiehlt das Buch für »Kinder, die unsicher sind, Ängste entwickeln, Ungewissheit verspüren oder sich Sorgen machen wegen dem, was auf sie und ihre Liebsten zukommen mag.«

Im Jahr 2016 erreichte der Autor mittels einer Crowdfunding-Kampagne, dass jede Kinderhospizeinrichtung in Großbritannien zehn Exemplare der englischen Ausgabe erhalten konnte. Es war eine erfolgreiche Kampagne, aber damit war es noch nicht getan. Anfang 2018 wurde er eingeladen, auf der Jahreskonferenz von Erzähler ohne Grenzen/Tellers without Borders in Sarajevo über das Buch zu sprechen. Das war die Initialzündung für Übersetzungen ins Spanische, Kroatische und ins Deutsche.

»Wir freuen uns sehr, dieses wichtige Buch für den deutschprachigen Raum herausgeben zu können und damit zugleich Teil einer weltweiten Kampagne zu sein«, so Verleger Peter Amsler.

Der Autor Alexander Mackenzie ist seit über vierzig Jahren bildender Künstler und professioneller Erzähler. Mit seiner Unternehmensberatung Mackenzie Inc. ist er Pionier der Integration der Künste in Wirtschaftsunternehmen und anderen Organisationen mit einem weltweiten Kundenstamm. Besonders anerkannt ist er für seine Methode des Geschichtenerzählens in Lern- und Entwicklungsprozessen. Er lebt mit seiner Familie in Edinburgh, Schottland.

Die ehemalige Journalistin und gelernte Heilerzieherin aus Hamburg, Micaela Sauber, übersetzte das Buch ins Deutsche. Seit vielen Jahren ist sie als freie Erzählkünstlerin und Kulturmanagerin tätig und mit Alexander Mackenzie im internationalen Netzwerk Erzähler ohne Grenzen/Tellers without Borders verbunden. Das Netzwerk dient dazu, für Menschen in Krisengebieten und Notlagen zu wirken.

 

Anfragen für Besprechungsexemplare und Autoreninterviews richten Sie bitte schriftlich an kontakt@erzaehlverlag.de

 

Alexander Mackenzie

Humbert Bär schläft so gern

Aus dem Englischen übersetzt von Micaela Sauber

Mit Illustrationen des Autors

24 Seiten, 27.9 x 21.6 cm, Hardcover

ISBN 978-3-947831-54-8

20,00 €

 

Erscheinungstermin: 22. Januar 2021


26. November 2020

Erzähl mir was. Geschichtenerzählen als Methode des Naturmentorings. Neu im Erzählverlag

Am 14. Dezember 2020 erscheint im Erzählverlag das Lehr- und Geschichtenbuch für das freie mündliche Erzählen »Erzähl mir was. Geschichtenerzählen als Methode des Naturmentorings«. Die beiden Wildnispädagogen Arne Winter (Text) und Lynn Lausen (Text, Illustrationen) geben ihre langjährigen Erfahrungen als Erzähler für all jene wieder, die Geschichten lieben und in mündlicher Form weitergeben möchten. Besonders bei der Begleitung von Menschen hin zu einer tiefen Naturverbindung in der Wald- und Wildnispädagogik, dem »Naturmentoring«, ist das Geschichtenerzählen eine bewährte Methode. Mit seinem Appell für bedeutungsvolle Begegnungen erscheint das Buch zur rechten Zeit.

 

Die gegenwärtige Gesundheitskrise ist gut dazu geeignet, den Wert von Begegnung und Austausch neu zu erfahren. Stärker denn je spüren Menschen den Stellenwert, den bedeutungsvolle Gespräche und sinnhafte Geschichten über echte Erfahrungen und Erlebnisse im Alltag einnehmen. Wesentliches kommt in den Blick — und damit das freie mündliche Erzählen von Mensch zu Mensch. Dank seiner Ursprünglichkeit erfährt es derzeit inmitten einer fortschreitenden Digitalisierung eine Neubelebung.

 

Die Wildnispädagogen Arne Winter und Lynn Lausen bringen bereits seit einigen Jahren in ihren Camps und Kursen Erwachsene und Kinder zusammen, um inmitten der Natur Austausch und Begegnung zu befördern. Immer mit dabei: ein Fundus voller Geschichten! Besonders in Wildnisschulen, in denen Wissen, Fähigkeiten und Erfahrungen nach Art der indigenen Kulturen weitergegeben werden, ist das Erzählen von Geschichten weit verbreitet — sicherlich auch deshalb, weil die perfekte Kulisse bereits vorhanden ist: ein Kreis von Menschen um ein knisterndes Lagerfeuer.

 

In ihrem Buch finden sich neben vielen weisheitsvollen Geschichten auch praktische Übungen zum Geschichtenerzählen sowie gedankliche Anstöße rund um das Thema Geschichtenerzählen. Arne Winter und Lynn Lausen haben für dieses Buch Geschichten ausgewählt, die kurz und leicht zu merken sind. Das durchgehend farbig gestaltete Buch wird angereichert durch ansprechende Illustrationen aus der Feder von Lynn Lausen.

 

»Erzähl mir was!« — ein Einsteigerbuch rund ums Geschichtenerzählen für die direkte Anwendung.

Arne Winter, Lynn Lausen

Erzähl mir was. Geschichtenerzählen als Methode des Naturmentorings.

Der Erzählverlag 2020 (Erscheinungstermin: 14 Dezember 2020)

236 Seiten, 19 x 19 cm, Softcover

durchgehend farblich gestaltet, mit zahlreichen Abbildungen

ISBN 978-3-947831-49-4

25,00 € (DE) 25,70 € (AT)

 

Rezensionsexemplare bestellen Sie bitte beim Verlag unter: kontakt@erzaehlverlag


27. Oktober 2020

Freies mündliches Erzählen bei den Stuttgarter Buchwochen

Vom 12. bis 29. November 2020 finden die Stuttgarter Buchwochen statt. Der Erzählverlag aus Berlin wird zehn seiner Titel für das freie und mündliche Erzählen präsentieren. Organisiert werden die Buchwochen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. 

 

"Schwerpunkt der Verlagspräsentation sind unsere Titel für das freie und mündliche Erzählen", meint Verleger Peter Amsler. "Darunter fällt die Reihe Der Westentaschenerzähler, womit wir hauptberuflichen Erzählerinnen und Erzählern die Gelegenheit geben, ihre Bühnentexte zu veröffentlichen. Ob die Nibelungen, griechische Sagen oder die Grimm'schen Märchen: Die Neu- und Nacherzählungen alter und neuerer Stoffe haben sich teils seit Jahren auf den Kleinkunstbühnen Deutschlands bewährt und sind es mehr denn je wert, auch ihre Leserinnen und Leser zu finden."

 

Das Profil des Fachverlags für das freie Erzählen unterstreicht die Präsentation des Grundkurses, den der Sprach- und Literaturwissenschaftler Dr. Michl Zirk ("Zeus und Co.", "Der Weihnachtshase") zum Herbst im Verlag veröffentlichte. Zirk ist Lehrbeauftragter der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zu den Themen »Erzählend lehren« und »Märchen erzählen im Deutschunterricht«. Der Grundkurs vermittelt auf 104 Seiten eine Basis, die sowohl den Umgang mit selbst erfundenen Geschichten erleichtert, als auch die Wiedergabe von existierenden Stoffen zu einem unverwechselbar eigenen Akt des mündlichen Erzählens macht.

 

Neben der Erzählkunst präsentiert der Verlag auch seine biografischen Titel, so die Lebensbeschreibung des Stuttgarter Bankiers, Kunstmäzens und Weltbürgers Konsul Albert Schwarz und die der iranischen Bahá'í Paridokht Khaze, deren Mann hingerichtet und sie selbst inhaftiert wurde. Nicht zuletzt durch das Engagement des ehemaligen Bundesinnenministers Gerhart R. Baum konnte Frau Khaze ihr Heimatland verlassen und lebt seitdem, heute 89-jährig, in Berlin. Gerhart R. Baum schrieb auch das Vorwort zu ihrem Buch "Auf der Suche nach Gerechtigkeit".

 

Aus der direkten Berufspraxis von 32 Erzählerinnen und Erzählern entstand das Buch "Im Auge des Sturms. Schlüsselgeschichten von Erzähler ohne Grenzen".  In 74 Beiträgen geben sie einen unterhaltsamen, berührenden und höchst überraschenden Eindruck aus der Arbeit mit Menschen in Krisensituationen. "Freies Erzählen geschieht überall, wo Menschen zusammenkommen", sagt Peter Amsler, Verleger des Erzählverlags. "Das gestaltete, künstlerische Erzählen geschieht jedoch vor allem in Kindergärten und Schulen, auf den Kleinkunstbühnen, in den Heilberufen oder bei der Sterbe- und Trauerbegleitung. Sogar am Lagerfeuer werden Wissen und Erfahrungen, Erlebnisse und Beobachtungen von Mund zu Ohr geteilt. Es ermöglicht unvermittelte Begegnung und schafft Verständnis, was in diesen Monaten wichtige denn je ist."

 

Nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gehören die Stuttgarter Buchwochen zu den größten regionalen Buchausstellungen und bieten regionalen und überregionalen Verlagen die Möglichkeit, in der umsatzstarken Vorweihnachtszeit ihre Verlagsproduktion zu präsentieren und gezielte Kaufimpulse für den Handel zu setzen. Das Ausstellungskonzept bleibe in weiten Teilen bestehen, vermeldete der Börsenverein bereits im Sommer, einige Details seien jedoch den erschwerten Bedingungen angepasst worden. So wurde die Anzahl der Veranstaltungen deutlich reduziert, um die erforderlichen Hygiene- und Abstandsregelungen einhalten zu können.

 

Die Stuttgarter Buchwochen finden vom 12. bis 29. November  2020 statt. Veranstaltungsort ist das Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart. Öffnungszeiten sind: Mo – So: 11.00 bis 19.00 Uhr, am 29.11. bis 18.00 Uhr. Die Titel des Erzählverlags finden Sie am Gemeinschaftsstand Kleiner Verlage.

 

Pressekontakt: 0151/ 75 01 19 61


12. März 2020

Dem "flotten Albert" auf der Spur

Der Erzählverlag aus Berlin lädt in Kooperation mit der Kurverwaltung Bad Mergentheim zu einem Lichtbildervortrag und Lesung über das Leben des Stifters und Ehrenbürgers Bad Mergentheims Konsul Albert Schwarz (1871-1931) ein. Der Autor Guido Ettlich wird am Donnerstag, den 23. April 2020 um 19.30 Uhr im Kurhaus-Kleiner Saal entlang seines Buches »Konsul Albert Schwarz. Bankier, Bürger & Bahá'í« (Der Erzählverlag 2019) das Leben und die Verdienste »dieses fast vergessenen Jahrhundertmenschen« für Bad Mergentheim vorstellen.

 

In eine wohlhabende Unternehmerfamilie in Stuttgart hineingeboren war Konsul Albert Schwarz wie viele andere ganz Kind seiner Zeit: großbürgerlich, karrierebewusst und strebsam an den Gepflogenheiten des württembergischen Adels orientiert. Zwischen Militär und Mäzenatentum pflegte er als norwegischer Konsul und württembergischer Kommerzienrat Verbindungen zu höchsten Kreisen. Das Kurbad Mergentheim wäre ohne sein Engagement nicht so, wie es heute ist.

 

Der moderne Badebetrieb und der »flotte Albert« - die sulfatreiche Albertquelle - sowie der Milchlingsbrunnen, dessen Restaurierung und Umsetzung auf dem Marktplatz Albert Schwarz anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Entdeckung der Heilquellen und Anerkennung der Stadt als Heilbad stiftete, zeugen bis heute von seinem Einsatz für die Stadt Bad Mergentheim. Zu seinem 50-jährigen Geburtstag im Jahr 1921 wurde Konsul Albert Schwarz für seine Verdienste um die Stadt die Ehrenbürgerwürde Bad Mergentheims verliehen.

 

Großbürger, Ehrenbürger, Weltbürger

 

Und dann war Albert Schwarz seiner Zeit weit voraus. Zusammen mit seiner Frau Alice nahm er vor dem Ersten Weltkrieg den Glauben Bahá'ú'lláhs (1817-1892) an, des Stifters der Bahá'í-Religion. Als Vorsitzender der jungen deutschen Bahá'í-Gemeinde trug er mit seinem Wissen, Können und Einfluss maßgeblich zur Etablierung der Bahá'í-Religion in Deutschland bei, die heute eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist. Persische Bahá'í waren vielfach zu Gast im Stuttgarter Hause Schwarz genauso wie Gläubige aus dem westlichen Europa und den USA. Höhepunkt war 1913 der Besuch 'Abdu'l-Bahás (1844-1921), Sohn des Stifters und Oberhaupt der Gemeinde, in Stuttgart und Bad Mergentheim. Heute erinnert eine eigene Stele im Kurpark Bad Mergentheims an diesen Besuch.

 

Guido Ettlich stellt in seiner Lesung ausführlich das Leben dieses fast vergessenen Jahrhundertmenschen und seine Verdienste für Bad Mergentheim dar. Nebenbei entwirft der Autor detailgetreu und sachgerecht ein breites Bild der Sozial- und Kulturgeschichte des Landes Württemberg von Reichsgründung bis zum Auftreten des Nationalsozialismus. Anhand Ettlichs akribischer Recherche in den verschiedensten Archiven wird eine Welt erfahrbar, die von großer Unruhe wie von einem neuen Streben nach weltweiter Verständigung und Humanität gekennzeichnet war.

 

Datum:

23.April 2020

19:30 Uhr - 21:00 Uhr

 

Ort:

Kurhaus-Kleiner Saal

Lothar-Daiker-Straße 2

97980 Bad Mergentheim

 

Auf Nachfrage senden wir Ihnen vorab ein kostenloses Rezensionsexemplar zu:

Guido Ettlich

Konsul Albert Schwarz. Bankier, Bürger & Bahá'í in Stuttgart und Bad Mergentheim

428 Seiten, 17 x 22 cm, Paperback

Der Erzählverlag 2019

ISBN 978-3-947831-03-6

19,90 €

 

Der Autor ist über den Verlag zu kontaktieren.

Ihr Ansprechpartner ist Peter Amsler (0151) 75 01 19 61


4. Februar 2020

Der Erzählverlag mit Schwerpunktthema bei Leipziger Buchmesse

Schwerpunkt des Erzählverlags bei der Leipziger Buchmesse vom 12. bis 15. März ist in diesem Jahr die Förderung des freien und mündlichen Erzählens in Kindergärten und Schulen. Mit fünf Veranstaltungen beteiligt er sich am Kinder- und Jugendprogramm sowie am Lesefestival "Leipzig liest". 

 

Der Erzählverlag aus Berlin beteiligt sich erstmals mit einer eigenen Präsentation an der Leipziger Buchmesse 2020. Der im Jahr 2018 gegründete Fachverlag für das freie und mündliche Erzählen lädt während der Messe zu Veranstaltungen und Lesungen ein - während des Lesefestivals "Leipzig liest" in der Stadt als auch im Rahmen des Kinder- und Jugendprogramms auf dem Messegelände. In Halle 5, Stand K 402, wird er den Besucherinnen und Besuchern der Messe sowie dem Fachpublikum sein Verlagsprogramm präsentieren. Die Leipziger Buchmesse wird vom 12. bis 15. März 2020 stattfinden. 

 

Seit Juli 2018 hat der Verlag über 20 Titel herausgegeben, die entweder aus Erzählsituationen entstanden sind, oder das freie und mündliche Erzählen zu befördern suchen. Darunter befindet sich die Reihe des Westentaschenerzählers, worin haupt- und nebenberufliche Erzählerinnen und Erzähler ihre Bühnentexte einem breiteren Publikum vorstellen. Die Reihe Erzählhefte beinhaltet Unterrichtsmaterial für das freie Erzählen in Schulen.  Auch Kinder- und Jugendbücher sowie biografische Erzählungen hat der Verlag im Programm. Mit eigenen Workshops und Fortbildungen zum freien Erzählen tritt der Verlag auch als Seminarveranstalter auf.

 

"Es freut uns, bei unserer ersten eigenen Messebeteiligung sogleich in einem Umfeld auftreten zu können, das eine unserer Zielgruppen besonders anspricht", erklärt Verlagsgründer Peter Amsler in Berlin. "So kooperieren wir mit der Pädagogischen Forschungsstelle beim Bund der Freien Waldorfschulen, der Vereinigung der Waldorfkindergärten und anderen Institutionen wie dem Info3-Verlag bei der gemeinsamen Bewerbung unserer Veranstaltungen." 

 

Der Zugang zu Bildungseinrichtungen sei für das Anliegen des Verlags wesentlich, mit seinen Büchern, Lehrmitteln und Veranstaltungen die Tradition des freie Erzählens zu stärken. 

 

"Indem Lehrerinnen und Lehrer wieder vermehrt durch das bewusst gesetzte Wort sowie durch Gestik und Mimik Wissen, Erlebnisse und Erfahrungen vermitteln, schaffen sie eine Unmittelbarkeit des Lernens, die weitaus nachhaltiger als jegliches andere Medium auf die Schülerinnen und Schülern wirkt. Das freie Erzählen wird dann zum Gegengift angesichts einer überbordenden Technisierung auch im Bildungsbereich", so Amsler.

 

Dem Anspruch folgend, mit seinen Titeln Begegnung und Austausch zu befördern, lädt der Verlag im Rahmen der Buchmesse zu fünf Veranstaltungen ein.

 

Donnerstag, 12. März

Bilderbuchkino mit Julia Karrié und Catrin Carstens: "odile erlebt ihr blaues wunder"

Budde-Haus, Musikzimmer, Lützowstr. 19, 04157 Leipzig

16.00 Uhr

 

Freitag, 13. März

Carla Thompkins liest aus "Ein Hund meditiert"

Bahá'í-Gemeinde Zentrum, Konradstr. 57, 04315 Leipzig 

18.00 Uhr

 

Samstag, 14. März

Präsentation "Tonka. Mädchen der Sioux", Bände 1 und 2, sowie Lehrerbegleitmaterial

Halle 2, Lesebude 2, H 600

17.00 bis 17.30 Uhr

 

Buchpräsentation und Erzählkunst: "Im Auge des Sturms. Schlüsselgeschichten von Erzähler ohne Grenzen."

Mit Margarete Wenzel, Micaela Sauber, Britta C. Wilmsmeier und Dirk Nowakowski

Budde-Haus, Lützowstr. 19, 04157 Leipzig

20.00 Uhr

 

Sonntag, 15. März

Käthe Bleicher und Anke Stumpp präsentieren "Willibert aus der Hosentasche" als Lesung mit Puppenspiel

Halle 2, Lesebude 2, H 600

16.00 bis 16.30 Uhr


13. Oktober 2019

Erzähler ohne Grenzen veröffentlichen Schlüsselgeschichten eines neuartigen Berufsbildes

32 Geschichtenerzählerinnen und -erzähler geben in 74 Beiträgen einen unterhaltsamen, berührenden und höchst überraschenden Eindruck aus der Arbeit mit ihrem Beruf, der so alt ist wie die Menschheit: dem Geschichtenerzählen, insbesondere in Notsituationen. Parallel zur digitalen Revolution wird wieder zunehmend von Mund zu Ohr erzählt. Von der belebenden und anregenden Wirkung des mündlichen Erzählens und der Vielfalt der Erzählstoffe, besonders der traditionellen Geschichten, erfahren die Leserinnen und Leser dieses Buches.

 

Erzähler ohne Grenzen bzw. Tellers without Borders ist ein internationales Netzwerk von Erzählerinnen und Erzählern, die sich zusammen finden, um sich humanistischen und friedensfördernden Motiven in ihrer Arbeit zu widmen. Initiatorin dieses Netzwerkes ist die Erzählkünstlerin und Herausgeberin Micaela Sauber. Ihre Arbeit in Kriegs- und Nachkriegsgebieten, in der Heilpädagogik und Sozialtherapie sowie ihre weitläufige Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen, verbunden mit der Flüchtlingsthematik ab 2015, lieferten den Impuls zur Gründung von "Erzähler ohne Grenzen" und zur Herausgabe dieser Schlüsselgeschichten. Die zweite Herausgeberin Dr.in phil. Margarete Wenzel hat auf Grenzgängen zwischen Philosophie, Pädagogik, Stimmarbeit und Improvisationstheater zum Erzählen gefunden. Sie konzipiert und leitet Projekte wie Erzählen Integrativ (EI) für geflüchtete Frauen und ist Ausbilderin beim Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE), Obfrau des Vereins NarrARE sowie Gründerin und Leiterin der Maerchenakademie Wien.

 

2015 hatte Erzähler ohne Grenzen unter dem Titel A Story to Tell - a Heart to Listen zur ersten internationalen Konferenz aufgerufen. Berufserzählerinnen und -erzähler wie Amateurinnen und Amateure sowie dem Erzählen nahe stehende Menschen aus vielen Ländern Europas, aus den USA und Indien kamen in Hamburg zusammen, um sich angesichts der unvorstellbaren Not, die an den europäischen Grenzen und in den überfüllten Flüchtlingslagern entstanden war, in Vorträgen, Arbeitsgruppen, Erzählungen und Begegnungen zu informieren und zu stärken. Im Januar 2016 kam eine kleinere Gruppe erneut zusammen und lud zu einem Seminar ein, das weiteres Rüstzeug für die Arbeit mit entwurzelten Menschen bot. Schnell war die Idee einer Geschichtensammlung geboren, die zeigen sollte, was die Arbeit als Erzählkünstler für Menschen in Krisensituationen bedeuten kann und welche Kraft die erzählten Geschichten und traditionellen Märchen entwickeln können, um heilend und stärkend zu wirken. Drei Jahre Arbeit folgten, um die Anthologie so zusammen zu stellen, wie sie jetzt im Erzählverlag vorliegt.

 

Das Buch macht deutlich, was die Erzähler ohne Grenzen wollen und können.

 

Micaela Sauber dazu: "Eine gute Erzählung kann ordnen, kann Perspektiven zeigen, kann wecken und heilen. Die Bilder, die Geschehnisse der Erzählung spiegeln nicht in direkter Art das Erlebte wieder, sondern in Bildern. Betroffene Menschen, die das hören, können sich darin auf einer anderen Ebene identifizieren. Das Hören von Geschichten, die Krisen und ihre Bewältigung zeigen, regen auch an, selber zu erzählen, die eigene Geschichte in eine Struktur zu bringen, und einen Ausweg aus dem Gefängnis des Erlebten zu finden, das zwanghaft und bedrohlich immer wieder auf taucht."

 

Der 272 Seiten umfassende Band erscheint pünktlich zur Frankfurter Buchmesse und kostet 12,90 EUR. Der Erzählverlag ist der Fachverlag für das freie, mündliche Erzählen und wurde im Juli 2018 von Peter Amsler in Berlin gegründet.

 

- Interviewanfragen richten Sie an die Herausgeberin: Micaela Sauber, mail@micaela-sauber.de

- Ihre Frage nach einem kostenfreien Rezensionsexemplar richten Sie an den Verleger: Peter Amsler, kontakt@erzaehlverlag.de oder persönlich am Stand des Erzählverlags während der Frankfurter Buchmesse vom 16.-20. Oktober 2019 in Halle 3.1. Stand G29.


30. April 2019

#verlagebesuchen: Tag der Offenen Tür & Lesung im Erzählverlag

Bei der Aktion #verlagebesuchen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels öffnen Verlage in Deutschland und der Schweiz anlässlich des Welttags des Buches ihre Türen. Insgesamt 104 Verlagshäuser und verlagsnahe Unternehmen geben vom 3. bis 12 Mai 2019 Einblick in ihre Arbeit – mehr Verlage als je zuvor. Zum ersten Mal bietet auch der Erzählverlag aus Zehlendorf eine Veranstaltung an.

 

Am Donnerstag, den 9. Mai, gibt es ab 15.00 Uhr einen Tag der Offenen Tür in der Berliner Reiherbeize 26. Der im Juli 2018 gegründete Erzählverlag hat seinen Sitz in der von Bruno Taut (1880-1939) und Kollegen entworfenen "Papageiensiedlung" in Zehlendorfs Norden, nahe der U-Bahnstation Onkel-Toms-Hütte; "Papageiensiedlung" – so spottete der Volksmund, da die Häuser papageienbunt seien.

 

Der Verleger Peter Amsler gibt beim Tag der Offenen Tür Auskunft über die Geschichte der Siedlung, die seit 1982 unter Denkmalschutz steht. Unsere Empfehlung: Nutzen Sie den Besuch auch für einen Rundgang. Der Nachbarschaftsverein Papageiensiedlung hat dazu eigens einen Online-Guide erstellt.

Darüber hinaus bekommen Sie bei Kaffee und Tee einen Einblick in das Programm und das Konzept des Erzählverlags.

 

Ab 17.00 Uhr wird die Autorin Eike Kathrin Asen aus ihrer Neuerscheinung Knopf ohne Knopfloch lesen: Über den Irrsinn der Liebe und die Liebe zur Literatur Kurzgeschichten und Gedichte.Eike Kathrin Asen erhielt bereits Preise in Poetry Slams und veröffentlichte ihre Texte in Anthologien und Lyrik-Zeitschriften, ehe sie im März eine Auswahl ihrer Geschichten im Erzählverlag veröffentlichte.

 

Eike Kathrin Asen

Knopf ohne Knopfloch

Geschichten und Gedichte

120 Seiten, 10,8 x 17 cm, Softcover

ISBN 978-3-947831-24-1

9,90 €

 

Ort:

Der Erzählverlag

Reiherbeize 26

14169 Berlin-Zehlendorf Bus 118, Am Fischtal

U 3, Onkel-Toms-Hütte

S 1, Zehlendorf, dann Bus 118

 

Zeit:

15.00 bis 18.00 Uhr


Mittwoch, 13. März 2019

Bürger, Bankier und Bahá'í: Eine Biografie über Konsul Albert Schwarz (1871-1931)

Der Stuttgarter Bankier, Konsul und Kommerzienrat Albert Schwarz (1871-1931) war als Person nahezu vergessen. Früh verstorben ging sein Bankhaus in der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre unter, seine Weltanschauung wurde durch einen Erlass Heinrich Himmlers verboten. Albert Schwarz' zukunftsweisende Infrastrukturprojekte wie das Wasserkraftwerk in Beihingen-Pleidelsheim und der Aufstieg des Kurbades Mergentheim sowie sein Engagement für die Etablierung der Bahá'í-Religion in Deutschland wirken hingegen bis heute nach. Nach jahrlanger Forschung würdigt der Autor Guido Ettlich mit einer detailreichen Biografie das Leben dieses fast vergessenen Jahrhundertmenschen. Guido Ettlich stellt sein Buch am 22. März anlässlich der Leipziger Buchmesse und am 27. März in Albert Schwarz' Heimatstadt Stuttgart vor. 

 

Guido Ettlich wird aus dem 424 Seiten starken Buch "Konsul Albert Schwarz. Bankier, Bürger & Bahá'í in Stuttgart und Bad Mergentheim" anlässlich von Leipzig liest lesen und anhand zahlreicher Abbildungen das Publikum in eine Vergangenheit führen, die bis heute fortwirkt.

 

Termine:

Leipzig: Freitag, 23. März 2019, 18.00 Uhr, Bahá'í-Zentrum Leipzig, Konradstraße 57, 04315 Leipzig Stuttgart: Mittwoch, 27. März 2019, 19.00 Uhr, Bahá'í-Zentrum Stuttgart, Friesenstr. 26, 70435 Stuttgart

 

Wir bitten um Veröffentlichung dieser Veranstaltungshinweise und vermitteln Ihnen vorab ein Gespräch mit dem Autor. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung unter +49 30 92275249 oder kontakt@erzaehlverlag.de.


Mittwoch, 13. März 2013

Leipziger Buchmesse: Buchlesung zur Menschenrechtslage der Bahá'í in der Islamischen Republik Iran

Nach Angaben von Amnesty International und unter Berufung auf ihren Ehemann wurde die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh zu 33 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben verurteilt. Das ist nur die aktuellste Meldung aus dem Iran, die die verheerende Lage der Menschen- und Bürgerrechte im Land beschreibt. Unter Missachtung ihrer völkerechtlichen Verpflichtungen hat die Regierung der Islamischen Republik Iran seit jeher Andersdenkende und Andersgläubige verfolgt und diskriminiert. Der Lackmustest für die Einhaltung des Rechts auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit ist die Lage der religiösen Minderheit der Bahá'í. Die Situation dieser nachislamischen Offenbarungsreligion wird Gegenstand einer aktuellen Buchlesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse und ihres Programms Leipzig liest sein, die am 21. März um 19.00 Uhr im Bahá'í-Zentrum Leipzig stattfindet.

 

Die Berliner Schauspielerin Svea-Patricia Kammer wird aus dem Buch "Auf der Suche nach Gerechtigkeit. Das Leben der Paridokht Khaze-Wahdatehagh" lesen. Die Lebensgeschichte der Paridohkt Khaze ist eine Neuerscheinung im Erzählverlag aus Berlin. Ursprünglich in Form von Briefen in persischer Sprache verfasst, wurde ihre Geschichte dank ihrer Freunde auch ins Deutsche übertragen und 2016 zum ersten Mal veröffentlicht. Bereits zuvor kam die persische Fassung heraus; eine englische ist in Vorbereitung.

 

Svea-Patricia Kammers Buchlesung wird ergänzt durch einen Abriss zur Lage der Bahá'í im Iran, wie sie sich aktuell darstellt. Dazu wird der ehemalige langjährige Menschenrechtsreferent der Bahá'í-Gemeinde Deutschland, Peter Amsler, neueste Zahlen über Inhaftungen und aktuelle Entwicklungen bei der systematischen und staatlich angeordneten Verfolgung dieser größten religiösen Minderheit des Landes vermitteln.

 

Der Ort:

Bahá'í-Zentrum Leipzig, Konradstraße 57, 04315 Leipzig

Die Zeit:

Donnerstag, 21. März 2019, 19.00 Uhr, Eintritt frei.

Wir bitten um Veröffentlichung dieses Veranstaltungshinweises. Sie finden den Erzählverlag auf der Leipziger Buchmesse in Halle 2, Stand B401.


Montag, 14. Januar 2019

Tonka heißt eigentlich Sa Tatanka - Uwe Münkemüller nimmt Kinder ab 8 Jahre mit zu den nordamerikanischen Sioux und erzählt quer zu den Kulturen

Eine Indianergeschichte? Für Mädchen? Echt jetzt? Der Berliner Kinderbuchautor Uwe Münkemüller hat jedenfalls eine geschrieben: Tonka. Mädchen der Sioux. Er muss wissen, was gefällt: Seinen drei Töchtern hat er sie über Monate hinweg immer wieder erzählt, neu variiert und so den Hörerinnenwünschen angepasst. Entstanden ist eine spannende Geschichte aus dem Nordamerika der Wende vom 19. zum 20 Jahrhundert über Fragen von Herkunft und Identität - ein hochaktuelles Buch für Kinder ab 8 Jahre.

Tonka, ein ungewöhnliches Mädchen aus dem Stämme der Sioux-Dakota, muss sich gegen den Krieger Rabenkralle behaupten. Gleichzeitig kommt sie ihrer Herkunft auf die Spur, die sich in ihren blauen Augen widerspiegelt - das ist in nuce der Inhalt des neuen Kinderbuches Tonka. Mädchen der Sioux.

 

Der Berliner Kinderbuchautor Uwe Münkemüller hat für sein Debüt eingehend die Schauplätze, Riten und Gewohnheiten der Sioux recherchiert, sodass er sie glaubwürdig wiedergeben kann. Indem er die Geschichte aus der Sicht des Sioux-Mädchen entfaltet, räumt er mit Stereotypen auf. Weder ist der "Weiße" nur böse, noch der "Rote" nur gut. Vielmehr erzählt Münkemüller in einfühlsamen Worten den Beginn einer Coming-of Age-Geschichte zwischen den Kulturen, die auf mehrere Bände angelegt ist.

 

Im Klappentext heißt es: "Tonka ist anders. Das Mädchen der Dakota Sioux heißt eigentlich Sa Tatanka, was so viel bedeutet wie Roter Büffel. So lange sie sich erinnern kann, wird sie aber Tonka gerufen. Ihr Pony Weißer Stern weiß sie meisterlich zu reiten. Das hatte ihr Großer Bär heimlich beigebracht. Ihr Vater zeigte allein ihr das Geheimnis, ein Pferd mit nur einem Wort so schnell wie kein anderes anzutreiben. Aber Tonka hat noch ein weiteres Geheimnis. Darüber ist sie sich zunächst gar nicht im Klaren. Erst als sie den Anwürfen des Kriegers Rabenkralle mutig entgegentritt, werden ihre blauen Augen zu einer lebensbedrohlichen Gefahr."

 

Beim Launch des Buches am vergangenen Samstag in Berlin-Zehlendorf (vgl. dazu Bilder und Blogeintrag hier) ließ das junge Publikum schnell deutlich werden, dass die Geschichte packend erzählt ist - und sich auch Jungen für Pferdegeschichten begeistern können.

Zu dem Buch bereitet der Erzählverlag ein Lehrerbegleitheft vor, das auf den Einsatz des Buches als Klassenlektüre in einer 4./5. Klasse vorbereitet. Referenzfächer sind Deutsch, Erdkunde, Gemeinschaftskunde, Religion.

 

Uwe Münkemüller wird am Samstag, 23. März 2019, um 18.00 Uhr im Bahá'í-Gemeindezentrum, Konradstraße 57 in 04315 Leipzig anlässlich der Leipziger Buchmesse aus seinem Buch lesen. Der Erzählverlag beteiligt sich am Gemeinschaftsstand des Verbands Bildungsmedien und bestreitet mehrere Lesungen im Rahmen des Begleitprogramms von Leipzig liest. Der Erzählverlag wurde im Juli 2018 gegründet, um das freie Erzählen zwischen den Generationen in Schule und Kindergarten, auf der Bühne, in Therapie oder zuhause zu fördern. Neben Kinder- und Jugendbücher gibt der Verlag auch Lehrmittel und Biografien heraus.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.erzaehlverlag.de

 

Uwe Münkemüller

Tonka. Mädchen der Sioux

88 Seiten, 15,5 x 22 cm, Hardcover

ISBN 978-3-947831-05-0

 

Ihre Anfrage nach einem kostenfreien Rezensionsexemplar von Tonka. Mädchen der Sioux nehmen wir entgegen

per E-Mail: kontakt@erzaehlverlag.de

per Fax: (030) 54 85 45 09

per Telefon: (030) 92275249


2. November 2018

Großbürger, Ehrenbürger, Weltbürger: Eine umfassende Biografie beleuchtet das Leben des Bankiers und Mäzens Konsul Albert Schwarz aus Baden-Württemberg. Neuerscheinung im Erzählverlag

Warum wurde dieser Moment der Zeitgeschichte nicht schon eher festgehalten? Über einhundert Jahre alt ist die Bahá'í-Gemeinde in Deutschland, doch das Wirken ihres Mitbegründers, des Konsuls und Kommerzienrats Albert Schwarz (1871-1931) aus Stuttgart und Ehrenbürgers Bad Mergentheims, ist fast vergessen. Nun würdigt Guido Ettlich im Erzählverlag seine außerordentlichen Leistungen in Kultur und Religion genauso wie in Wirtschaft und Finanzen. Anhand Albert Schwarz' Engagement für Wirtschafts- und Kulturförderung im Königreich Württemberg taucht der Leser in eine Welt ein, die von großer Unruhe wie von einem neuen Streben nach weltweiter Verständigung und Humanität gekennzeichnet ist.

 

Während am kommenden 11. November vielfach des Endes des Ersten Weltkrieges gedacht wird, sollten gleichfalls die nachfolgenden kulturellen und gesellschaftlichen Umwälzungen in Erinnerung bleiben. Im neu gegründeten Erzählverlag aus Berlin schildert der Autor Guido Ettlich exemplarisch, wie mit dem Ersten Weltkrieg nicht nur eine jahrhundertealte monarchistische Ära zerfiel, sondern ganze Lebensentwürfe neu gestaltet werden mussten. Anhand Albert Schwarz' Engagement für Wirtschafts- und Kulturförderung beschreibt Guido Ettlich eine Welt, die von großer Unruhe wie von einem neuen Streben nach weltweiter Verständigung und Humanität gekennzeichnet war.

 

In eine wohlhabende Unternehmerfamilie in Stuttgart hineingeboren war Konsul Albert Schwarz (1871-1931) - wie viele andere - ganz Kind seiner Zeit: großbürgerlich, karrierebewusst und strebsam an den Gepflogenheiten des württembergischen Adels orientiert. Zwischen Militär und Mäzenatentum pflegte er als norwegischer Konsul und württembergischer Kommerzienrat Verbindungen zu höchsten Kreisen. Er war dem Stuttgarter Kunstverein genauso verbunden wie den Veteranenverbänden. Das Kurbad Mergentheim wäre ohne sein Engagement, nicht das, was es heute darstellt. Die Albertquelle in Bad Mergentheim ist nach ihm benannt.

 

Und dann war Albert Schwarz seiner Zeit weit voraus. Zusammen mit seiner Frau Alice nahm er noch vor dem Ersten Weltkrieg den Glauben der Bahá'í an, eine monotheistische Religionsstiftung aus dem Iran des 19. Jahrhunderts. Als erster gewählter Vorsitzender der jungen deutschen Bahá'í-Gemeinde trug er mit seinem Wissen und Können maßgeblich zur Etablierung der Bahá'í-Religion in Deutschland bei. Heute ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und in über einhundert Orten mit Gemeinden vertreten.

 

Albert Schwarz erschloss sich durch die Mitgliedschaft in der Bahá'í-Gemeinde eine neue Welt. Orientalen waren vielfach zu Gast im Hause Schwarz genauso wie Gläubige aus den USA. Höhepunkt war der Besuch 'Abdu'l-Bahás (1844-1921), Sohn des Stifters und Oberhaupt der Gemeinde, in Stuttgart und Umgebung.

 

Vom hoch dekorierten Oberstleutnant der Reserve im Feldartillerie-Regiment 65 bis zur Mitgliedschaft in der Deutschen Friedensgesellschaft Bertha v. Suttners war es für Konsul Albert Schwarz ein langer Weg. Guido Ettlich stellt in seiner Biografie ausführlich das Leben dieses fast vergessenen Jahrhundertmenschen dar. Nebenbei entwirft der Autor detailgetreu und sachgerecht ein breites Bild der Sozial- und Kulturgeschichte des Landes Württemberg von Reichsgründung bis zum Auftreten des Nationalsozialismus.

 

Das 428-starke Werk erscheint im Erzählverlag in Berlin in zwei Ausstattungen. Der Erzählverlag wurde im Juli 2018 gegründet und spezialisiert sich auf jegliche Form von Literatur, die das freie Erzählen in Schule, Beruf, zuhause und auf der Bühne fördern, einschließlich Biografien erlebter Zeitgeschichte.

 

Weitere Informationen zum Verlag erhalten Sie unter: www.erzaehlverlag.de

 

Bitte fordern Sie ein kostenfreies Rezensionsexemplar an. Sie erreichen den Erzählverlag:

per E-Mail: kontakt@erzaehlverlag.de

per Fax: +49 30 54 85 45 09

per Telefon: +49 30 92 27 52 49


Mittwoch, 12. Dezember 2018

Ein farbenfrohes Eulenbuch und ein nachdenkliches Drachenmärchen: Mit zwei Kinderbilderbüchern eröffnet der Erzählverlag seine Kinderbuchreihe

Ein farbenfrohes Eulen-Bilderbuch der Künstlerin und Autorin Julia Steinmann und ein nachdenkliches Drachenmärchen aus der Feder von Camilla v. Buddenbrock, das Wut und Sprachlosigkeit von Kindern und Erwachsenen thematisiert: Das sind die zwei ersten Kinderbücher, die der neu gegründete Erzählverlag aus Berlin im Dezember herausbringt. Beide Autorinnen stellen ihre Bücher auch anlässlich der Buchmesse vom 21. bis 24. März 2019 in Leipzig vor.

 

Tuli, die kleine Eule, kann tags nicht schlafen. Zu sehr lockt eine farbenfrohe Welt. Aber wie kann sie die Farben mit in die Nacht nehmen? Die Künstlerin und Autorin Julia Steinmann aus Berlin hat eine Bilderbuchgeschichte über die Pracht der Sinneseindrücke gestaltet. Tuli erzählt vom Wunsch des Fliegens - hinein in eine farbenfrohe Welt. Zum Eintauchen und Mitfliegen für Kinder ab 3 Jahren. Das Buch erscheint seit Dezember ganzfarbig auf 24 Seiten im Format 17 x 24 cm für 19,90 EUR.

 

Ebenfalls neu im Erzählverlag erscheint Großvater. O Großvater. Ein Drachenmärchen von Camilla v. Buddenbrock. Die Berliner Autorin thematisiert darin die Suche nach einem fruchtbaren Umgang mit Wut und Sprachlosigkeit zwischen den Generationen. Wie kann der übermächtige Drache besänftigt werden? Die Mutter dreier Jungs erzählte das Märchen zunächst über Monate in ihrer eigenen Familie, ehe sie begann erste Skizzen und Illustrationen anzulegen. Es entstand ein nachdenkliches Märchen zum gemeinsamen Lesen mit Kindern ab 6 Jahren. Das Buch erscheint seit Dezember auf 32 Seiten, davon 8 farbig, im Format 21 x 15 cm für 18,90 EUR.

 

Mit diesen zwei Büchern eröffnet der im Juli 2018 gegründete Erzählverlag seine Kinder- und Jugendbuchreihe.

 

Beide Autorinnen stellen ihre Kinderbücher auch am Samstag, 23. März 2019, 18.00 Uhr im Bahá'í-Gemeindezentrum, Konradstraße 57 in 04315 Leipzig anlässlich der Leipziger Buchmesse vor. Der Erzählverlag beteiligt sich am Gemeinschaftsstand des Verbands Bildungsmedien und bestreitet mehrere Lesungen im Rahmen des Begleitprogramms von Leipzig liest. Gerne halten wir Sie über Einzelheiten des Programms auf dem Laufenden.

 

Der Erzählverlag wurde im Juli 2018 gegründet, um das freie Erzählen zwischen den Generationen in Schule und Kindergarten, auf der Bühne, in Therapie oder zuhause zu fördern. Neben Kinder- und Jugendbücher gibt der Verlag auch Lehrmittel und Biografien heraus. Weitere Informationen finden Sie unter www.erzaehlverlag.de

 

Ihre Anfrage nach kostenfreien Rezensionsexemplaren von Tuli und Großvater. O Großvater nehmen wir gerne entgegen:

per E-Mail: kontakt@erzaehlverlag.de

per Fax: (030) 54 85 45 09

per Telefon: (030) 92275249


27. November 2018

Unbeugsam, standhaft, mutig: Das Leben der Bahá'í Paridokht Wahdatehagh-Khaze in der Islamischen Republik Iran

Paridokht Khazes Geschichte geht unter die Haut. Schon kurz nach der Islamischen Revolution im Iran verliert sie ihren Mann Hossein, der als Angehöriger der religiösen Minderheit der Bahá'í von den Schergen der neuen Machthaber hingerichtet wird. Das ist aber nicht das Ende, sondern erst der Beginn ihrer Geschichte.

 

In jahrelangen Auseinandersetzungen mit den Machthabern bringt sie die Umstände der Ermordung ihres Mannes ans Licht der Öffentlichkeit. Sie kämpft gegen die Enteignung ihres gemeinsamen Hauses und ihres Besitzes - und erreicht durch Mut und Hartnäckigkeit, dass ihre engsten Schergen zur Rechenschaft gezogen werden. Doch dafür muss sie selbst mit einer Haftstrafe büßen.

 

Bundesinnenminister a.D. Dr. Gerhart R. Baum (FDP) schreibt in seinem Vorwort: "Für mich hat das Buch eine besondere Bedeutung. Ich kenne die Familie seit den 70er Jahren. Die Verfolgung der Bahá'í im Iran durch staatlich geführte, geförderte oder geduldete Maßnahmen bedeutet die Verletzung zahlreicher fundamentaler Menschenrechte. Sie erstrecken sich auf bürgerlich-politische und wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte. Den Bahá'í werden Glaubens- und Religionsfreiheit, das Recht auf Arbeit und Bildung, auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit verweigert. Enteignungen, Vertreibung, Verhaftungen, Folter, legale wie extra legale Hinrichtungen werden praktiziert. Die Bahá'í sind einem Willkürregime rechtlos und schutzlos ausgeliefert."

 

Die Autorin Paridokht Khaze lebt heute 88-jährig in Berlin. Ihre Lebensgeschichte ins Deutsche zu übertragen, war für den Verleger Peter Amsler ein Anstoß, im Juli 2018 den Erzählverlag zu gründen. Der Verlag spezialisiert sich auf jegliche Form von Literatur, die das freie Erzählen in Schule, Beruf, zuhause und auf der Bühne fördern, einschließlich Biografien erlebter Zeitgeschichte.

 

Zu dem Buch gibt es eine Autorenseite: https://www.paridokhtkhaze.de/ Dort finden Sie eine Leseprobe sowie das Vorwort von Dr. Gerhart R. Baum im Wortlaut.

 

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