Fremde Federn

"Eine Quelle der Inspiration und der Begeisterung"
"Eine eine Quelle der Inspiration und der Begeisterung", schreibt Janine Schweiger über Johannes Merkels Geschichte des Geschichtenerzählens "Sie, damit wir sehen!". Die Berliner Erzählerin rezensierte für den Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE) Johannes Merkels neuestes Buch und nun erscheint ihr Text auch als "Fremde Feder".

Onkel Berti, Hellmut und ich
Der Babelsberger Publizist und Religionspädagoge Klaus Hugler (Einen Monat mit Dostojewskij. Der Erzählverlag 2021) hat für das Albert-Schweitzer-Komitee in Weimar Carla Thompkins Lebensbeschreibung gelesen. Die Wissensvermittlerin, Lehrerin und Beraterin aus dem Sauerland eröffnet im März mit ihrer Lebensbeschreibung die neue Verlagsreihe "Reihe Biografie" aus dem Erzählverlag.

Durch die Nebel in die Anderwelt
"Kati Pfau mit ihrer Neuerzählung von sechs Alt-Berliner Sagen und Steffen Faust mit seinen Illustrationen haben mir einen neuen Zugang zur Großmetropole und ihren Bewohnern eröffnet, indem sie nicht nur weit in die Vergangenheit schauen, sondern auch hinter die sichtbare Welt", schreibt Vera Seidl in ihrem Beitrag über Kati Pfaus Berliner Sageninterpretationen "Nebel überm Müggelsee" (Der Erzählverlag 2019)

Seelenkraft und Charakterstärke
"Ich bin im Lesen mit gespanntem Interesse dem inneren Weg des Autors gefolgt", schreibt Ingeborg Woitsch über Peter J. Wölls biografische Suche "Du bist ein verhüllter Engel" (Der Erzählverlag 2021). Darin geht der Vater einer mehrfach behinderten Tochter der Frage nach, warum es Menschen mit Behinderung gibt. In informiert!, dem Info- und Serviceblatt der Bundesvereinigung Selbsthilfe im anthroposophischen Sozialwesen e.V., beschrieb sie ihre Eindrücke während des Lesens von Wölls Bericht.

"Menschen mit Behinderung zeigen uns, dass wir anders leben können."
"Besser hätte mir gefallen, wenn der Autor nicht wie Hiob oder Immanuel Kant kausal gefragt hätte, 'warum gibt es Menschen mit Behinderungen?', sondern nach den Zielen: 'Wozu gibt es Menschen mit Behinderungen?', urteilt die Schriftstellerin Vera Seidl über Peter J. Wölls Suche nach dem Sinn der mehrfachen Behinderung seiner Tochter. Seine Antworten aus Wissenschaft und Religion veröffentlichte er in Form von Briefen. Ausführlich rezensiert Seidl sein im Juni erschienenes 330-seitiges Buch.