Selberdenken

Die Welt mit eigenen Augen sehen und nicht mit denen anderer ist das Gebot der Stunde. Wir veröffentlichen Literatur für die schöpferische Selbsttätigkeit.


Das Rad der Trauer in Bewegung

Neben der Liebe ist Trauer das tiefst empfundene Gefühl, das wir zum Ausdruck bringen können. Sie durchdringt das tägliche Leben und ist nicht nur präsent, wenn ein Mensch gestorben ist. Trauer begleitet uns immer dann, wenn wir von einem großen persönlichen Verlust betroffen sind. Die unmittelbare Erschütterung in der Trauer kann anhand von Symbolen verdeutlicht werden. Bildhafte Beschreibungen können helfen, das Unaussprechliche zu erfassen.

 

Thema dieses Buches sind Symbole der Trauer, die zu Symbolen der Hoffnung werden.

 

Dorothea Stockmar stellt die Allgegenwärtigkeit der Trauer im Bild eines Rades dar. Das Wesen des Rades ist es, in Bewegung zu sein - ein Rad, das aus 24 Speichen besteht, die jeweils einem anderen Gefühl der Trauer entsprechen. Die ersten sechs Speichen beziehen sich auf Gefühle zu Beginn der Trauer wie Trostlosigkeit, Sprachlosigkeit und Leere. Die folgenden neun Speichen stehen für komplexe innere Zustände wie Wut, Eifersucht und Schuld, aber auch für beruhigende Gefühle wie Trost. Die letzten neun Speichen stehen schließlich für Momente, die man als ermutigend und trostreich bezeichnen kann.

 

Dorothea Stockmar hat ihren persönlichen Moment der Ermutigung und des Trostes in diesem Buch festgehalten. Der meditativ erarbeitete imaginäre Trialog zwischen der "Weltseele", ihrem verstorbenen Sohn und ihr selbst verwandelte ihre Trauer schließlich in Hoffnung. Dieses berührende Gespräch an der Grenze von Wachheit zum Traum ist das Herz des Büchleins, das die Autorin in deutscher und englischer Sprache verfasst hat.

Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin finden Sie hier.

 

Dorothea Stockmar

Das Rad der Trauer in Bewegung

Auf der Suche nach dem Verlorenen im Bleibenden

deutsch-englisch

84 Seiten, 21 x 14,8 cm, Klappenbroschur

ISBN 978-3-947831-19-7

 

Artikel-Nr. 79-3119

 

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Das Testament der Farbigen Strahlen des Lichtes

 

"Die Worte in diesem Buch entstammen den Worten Gottes, wie sie seit Tausenden von Jahren in der hebräischen Bibel des Judentums und dem Neuen Testament des Christentums weitergegeben, gesprochen und geprüft wurden. Es sind Verse vom Buch des Herrn, die von Peter Dunoff so systematisch herausgenommen und geordnet wurden, dass beim aufmerksamen und andächtigen Lesen alle Farben mit den verschiedenen Tugenden hervorgerufen werden, die für die geistige Vervollkommnung auf dem Weg Gottes notwendig sind. Denn das Licht mit seinen Farben ist eine göttliche Kraft, die die inneren Eigenschaften der Dinge enthüllt. Wenn der Übende das Licht erforscht und sich mit ihm verbindet, erforscht und verbindet er sich mit dem Schöpfer selbst. Das »Testament der Farbigen Strahlen des Lichtes« ist ein Arbeitsbuch, mit dem der Übende sich seelisch auf eine realen Art mit dem Wesen der verschiedenen Lichtstrahlen verbindet, diese auf sich wirken lässt und im Alltagsleben bewusst mit ihren Eigenschaften zu agieren vermag. Das Buch besteht aus zwei Teilen: »Das Testament der Farbigen Strahlen des Lichtes« und ein Anhang mit der Darstellung der Übungsmethode sowie möglichen Arbeitsweisen mit dem Buch." – Paneurythmie Berlin e.V.

 

Über den Autor:

Peter Dunoff (1864–1944), auch bekannt als Beinsa Duno, war ein bulgarischer spiritueller Lehrer, Philosoph und Musiker. Er war ein Zeitgenosse Rudolf Steiners und verbreitete parallel mit ihm geisteswissenschaftliche Erkenntnisse im östlichen, slawischen Raum. Sein Schüler Omraam Mikhaël Aïvanhov brachte diese Impulse nach Frankreich und machte sie dadurch der westlichen Welt bekannt. Peter Dunoff gründete die spirituelle Bewegung der »Universellen Weißen Bruderschaft« und entwickelte eine umfassende Philosophie, die auf den Ideen der Liebe, der Harmonie und der spirituellen Entwicklung basiert. Er betonte die Bedeutung von Tugend, Mitgefühl und Selbstlosigkeit und lehrte, dass alle Menschen das Potenzial haben, ihre geistige Natur zu erkennen und zu entfalten. Peter Dunoff hinterließ eine umfangreiche Sammlung von Vorträgen, Schriften und Liedern.

 

Das »Testament der Farbigen Strahlen des Lichtes« aus dem Jahr 1912 ist eine Grundschrift Dunoffs und eine der ganz wenigen, die er selbst niederschrieb. Es enthält in einem Keimzustand die Einweihungslehre Dunoffs und gilt als das Urmodel der Paneurythmie, die er später seinen Schülern für ihren Schulungsweg als ein einheitliches System von Wort, Musik und Bewegung gab.

 

Peter Dunoff

Das Testament der Farbigen Strahlen des Lichtes

Hrsg. von Paneurythmie Berlin e.V.

in Zusammenarbeit mit Bialo Bratstvo Bulgarien

108 Seiten, 12 x 18 cm, Hardcover mit Ledereinband und Lesebändchen

ISBN 978-3-947831-99-9

 

Artikel-Nr. 79-3199

Testament

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Von der Weltseele und dem Gottmenschentum. Einblicke in die mystische Weltanschauung Wladimir Solowjoffs

 

Der Begriff des "Gottmenschen" begegnete Wladimir Solowjow (1853-1900) bei Dostojewski. In den "Dämonen" stellt Dostojewski den Menschengott dem Gottmenschen gegenüber. Solowjow entwickelt diese Begriffe jedoch weiter und interpretiert sie neu. Das Gottmenschentum von Wladimir Solowjow ist keine philosophische Spekulation, sondern eine rein religiöse Lehre, die von der Verkörperung der göttlichen Vorstellung von der Transformation des natürlichen Menschen in ein Gottesbild spricht. Lange Zeit setzte Solowjow seine Hoffnungen auf die ihm vertrauten christlichen Konfessionen seiner Zeit, nämlich die Orthodoxie und den Katholizismus. Im Jahr 1892 musste er jedoch am Ende seiner Bemühungen feststellen: "Die Religion des Heiligen Geistes, zu der ich mich bekenne, ist weiter und gleichzeitig inhaltsreicher als alle einzelnen Religionen: Sie ist weder ihre Summe noch der Extrakt aus ihnen, genauso wie der Mensch als Ganzes weder die Summe noch der Extrakt seiner einzelnen Organe ist." Rudolf Steiner bemerkte dazu: "Für Solowjow ist Christus ein gegenwärtiges Wesen in der gesamten Menschheit. Was er in den Seelen der Menschen spricht, muss zum Ausgangspunkt für die soziale Gliederung werden. Solowjows Weltanschauung strahlt eine wunderbare Seelenwärme aus. Die Philosophie wirkt wie religiöse Betrachtung, die Religion wirkt wie erfahrene Philosophie." Klaus Hugler vereint in diesem Buch sieben wesentliche Textstellen aus Solowjoffs Werk und ergänzt die Texte mit dem Vaterunser, das von diesem großen russischen Mystiker verfasst wurde, sowie einem Vor- und Nachwort.

 

Klaus Hugler (Hg.)

Von der Weltseele und dem Gottmenschentum

Einblicke in die mystische Weltanschauung Wladimir Solowjoffs

52 Seiten, 10,5 x 14,8 cm, Hardcover mit Fadenbindung

ISBN 978-3-947831-94-4

 

Artikel-Nr. 79-3194

 

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Ein Monat mit Dostojewskij. Seine Gedanken Tag für Tag zusammengestellt von Klaus Hugler

 

Selten gibt es Gelehrte, die sich so tief in die Gedankenwelt Fjodor M. Dostojewskijs (1821-1881) versenkt haben, wie der Potsdamer Publizist und Lyriker Klaus Hugler. Für jeden Tag des Monats findet Hugler Schlüsselzitate aus dem Werk Dostojewskijs, die uns das Denken des bedeutendsten russischen Schriftstellers erschließen. Weiterführende Fragen und Raum für Notizen machen das Büchlein zu einem persönlichen Begleiter in diesem Dostojewskij-Jahr 2021. Holzschnitte und Zeichnungen von Frans Masereel, Alfred Kubin, Wilhelm Geißler u.a. geben dem Brevier überdies seine unverwechselbare Prägung. Dostojewskij zum Selberdenken!

  

Klaus Hugler (Hrsg.)

Ein Monat mit Dostojewskij.

Seine Gedanken Tag für Tag zusammengestellt.

124 Seiten, 10,5 x 14,8 cm, Hardcover

mit Fadenbindung

ISBN 978-3-947831-56-2

 

Artikel-Nr. 79-3156

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