Einladung zum Schreibwettbewerb

Die Neue Fruchtbringende Gesellschaft ruft gemeinsam mit der Theo-Münch-Stiftung für die Deutsche Sprache zum Schreibwettbewerb 2026 auf – und der Erzählverlag unterstützt diese wunderbare Initiative zur Förderung junger Sprachkunst ausdrücklich. Erzählen und Schreiben bedingen einander, sagt Verleger Peter Amsler.

Unter der Schirmherrschaft des Bildungsministers des Landes Sachsen-Anhalt, Jan Riedel, steht der Wettbewerb in diesem Jahr unter dem ebenso spielerischen wie vieldeutigen Thema „Schere, Stein, Papier“ . Was auf den ersten Blick an ein bekanntes Entscheidungsspiel erinnert, eröffnet bei näherem Hinsehen eine Fülle literarischer Möglichkeiten: Vom Abzählreim über Erinnerungen an Kindheitsspiele bis hin zu Märchen, Fabeln, Gedichten, Essays oder dramatischen Texten ist alles erlaubt. Auch metaphorische Redewendungen wie die „Schere im Kopf“, der „Stein im Brett“ oder die „Angst vor dem leeren Blatt Papier“ laden dazu ein, kreativ mit Sprache umzugehen. 

 

Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen für die Schönheit und Ausdruckskraft der deutschen Sprache zu begeistern. Gefragt sind originelle, stilistisch sichere Texte, die zeigen, wie vielfältig und schöpferisch unsere Sprache eingesetzt werden kann. Neben inhaltlicher Qualität wird auch auf eine normgerechte Orthographie Wert gelegt .

 

Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse bis zur Jahrgangsstufe 13 verschiedener Schulformen . Während in den Klassenstufen 3 bis 6 Einzel- und Partnerarbeiten möglich sind, dürfen ältere Schülerinnen und Schüler ausschließlich Einzeltexte einreichen. Die Beiträge sollen maximal zwei DIN-A4-Seiten umfassen.

 

Einsendungen richten Sie an:

Neue Fruchtbringende Gesellschaft zu Köthen/Anhalt 

„Schreibwettbewerb“ 

Schlossplatz 5 

06366 Köthen (Anhalt) 

oder  

[email protected]

 

Einsendeschluss ist der 30. April 2026. Die Preisverleihung findet am 12. September 2026, dem Tag der deutschen Sprache, in Köthen (Anhalt) statt.

 

Verleger Peter Amsler begründet, warum er den Schreibwettbewerb unterstützt: "Als Erzählverlag liegt uns die Förderung junger literarischer Stimmen besonders am Herzen. Freies Erzählen und Schreiben bedingen einander, Schreiben entwickelt sich also nicht unabhängig vom Sprechen, das Sprechen bzw. Erzählen ist vielmehr eine Vorstufe des Schreibens: Wenn Kinder und Jugendliche frei erzählen, müssen sie erstmals eine vorgegebene Strukturfolge beachtet: eine vom Gespräch gelöste Äußerungen planen, ein Handlungsschema ausfüllen, seine Kohärenz sichern und auf die innere Struktur achten, wie auch Johannes Merkel, Professor em. an der Universität Bremen und Autor des Erzählverlags, immer wieder ausführt. Diese Fähigkeiten benötigen sie auch beim Schreiben." 

 

Wir ermutigen daher alle jungen Schreibtalente, die Freude am Formulieren haben, sich dieser Herausforderung zu stellen. „Schere, Stein, Papier“ ist weit mehr als ein Spiel – es ist eine Einladung, Sprache lebendig werden zu lassen.